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24.01.2020

Muss das Jugendcafé in die Innenstadt?

Pro-Höchstädt-Vertreter holt sich Informationen aus Lauingen

Rainer Wank, Vorsitzender der Wählerliste Pro Höchstädt, hat auf Einladung von Martin Knecht aus Lauingen das dortige Jugendcafé in der Riedhauser Straße besichtigt.

Knecht, Vorsitzender des „Fördervereins Jugendcafé e.V.“ und Leiterin Sabine Kettler berichteten über die Arbeit des Jugendzentrums.

Hervorgehoben wurde das niederschwellige Angebot für Jugendliche ab zehn Jahren, das für eine gleichmäßige Auslastung mit rund 3000 Besuchen der Jugendlichen im Jahr sorgt. An drei Nachmittagen pro Woche gibt es die Möglichkeit, sich mit Freunden zu treffen, Musik zu hören, zu tanzen oder einfach nur abzuschalten.

Bei Bedarf bekommen die Jugendlichen Hilfe bei der Erstellung von Referaten oder Bewerbungen, und die Mitarbeiter sind Ansprechpartner bei Problemen aller Art.

Lag anfänglich die Aufgabe des Fördervereins vor allem bei der Lobbyarbeit, liegt inzwischen die Unterstützung mehr im Hintergrund, sei es, bei der Finanzierung einer Spülmaschine zu helfen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Trägerschaft liegt bei der Stadt, betrieben wird das Jugendcafé von der Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz gGmbH, Neu-Ulm.

Ein wichtiges Augenmerk legen die Verantwortlichen auf die Netzwerkarbeit, und es wurde deutlich, dass nach anfänglichen Widerständen aus unterschiedlichen Richtungen inzwischen die Wichtigkeit der freien Jugendarbeit für Lauingen allgemein anerkannt und dessen Arbeit geschätzt wird. So schreibt Pro Höchstädt in einer Pressemitteilung.

Besonders hervorgehoben wurde, dass in der innerstädtischen Lage des Jugendzentrums der Schlüssel zur Akzeptanz durch die Jugendlichen liegt. Leiterin Kettler würde für eine zentralere Lage sogar auch auf einen Teil der jetzt zur Verfügung stehenden Freifläche verzichten, heißt es weiter. „Mit einem Jugendcafé mitten in der Lauinger Innenstadt könnten deutlich mehr Jugendliche angesprochen werden, das würde bestimmt zu einer Entspannung an den jetzigen Problem-Treffpunkten beitragen.“ Der Vorstand von Pro Höchstädt bedankte sich für den Austausch und will nun als Nächstes das Höchstädter Jugendzentrum besuchen. (pm)

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