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Bächingen

28.07.2018

Naturschutz durch Blühstreifen in Bächingen

Bei der Feldrundfahrt der Umweltstation Mooseum Bächingen begutachtete der Vorsitzende Wilhelm Rochau (rechts) mit den Teilnehmern Blühstreifen.
Bild: Simon Millauer

Teilnehmer sichten zusammen mit dem Mooseum Projekte rund um Bächingen.

Wem geht bei dem Gedanken an blühende Felder nicht das Herz auf? Menschen jeden Alters nahmen kürzlich an der Feldrundfahrt des Mooseums aus Bächingen teil. Mit dem Moos- und Brenztalduck fuhr man mit teilnehmenden Landwirten und Honoratioren in und um die Gemarkung Bächingen und sah sich das Blühstreifenprojekt an. Dabei geht es vor allem um die Förderung der Biodiversität.

Optimaler Unterschlupf für Insekten

Die Blühstreifen bieten optimal Nahrung und Unterschlupf für Insekten sowie andere Wildtiere und lockern durch besonders tiefe Wurzeln den Boden. Insgesamt haben 13 Teilnehmer, Landwirte und Gemüsebauern 20 Blühstreifen mit einer Fläche von 1,7 Hektar auf der Gemarkung Bächingen angesät. Innerhalb vom Ortsbereich haben zehn Gartenbesitzer zwölf Blühstreifen und der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Gundelfingen, eine Fläche von etwa 1700 Quadratmetern angelegt. Der Verband Süddeutscher Zuckerrübenbauer und die Südzucker AG finanzieren dieses Projekt nun zum fünften Jahr in Folge. Die Blühstreifen sind ebenfalls mit informierenden Schildern gekennzeichnet, auf denen zu lesen ist, welchen Nutzen die Streifen haben. Erhaltung der Artenvielfalt und der Naturschutz hat vor allem für Wilhelm Rochau, ehemaliger Bürgermeister der Geminde Bächingen und erster Vorsitzender des Fördervereins Mooseum, höchste Priorität, wie er mehrmals während der Rundfahrt betonte.

Seit 2007 arbeitet er ehrenamtlich für die Einrichtung. „In den vergangenen Jahren wandelte sich die Arbeit des Landwirtes immer mehr vom Feld ins Büro“, sagte Reinhold Wilhelm, 2. Vorsitzender des Fördervereins Mooseum. ,,Daher lehnen auch einige Landwirte ab, bei dem Projekt mitzumachen, da sie zwar das Saatgut bereitgestellt bekommen, den Papierkram mit ihrem Amt allerdings selbst erledigen müssen.“ Im Anschluss an die Ausfahrt gab es in der Umweltstation noch eine kleine Brotzeit für alle Beteiligten. (mit pm)

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