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Gundelfingen

22.11.2020

Neue Entwürfe für das Gundelfinger Baugebiet „Ehla V“

Im Süden der Stadt Gundelfingen soll das neue Baugebiet „Ehla V“ entstehen. Die Stadträte fürchten, dass es dort zu wenige Parkplätze geben könnte.
Bild: Ferrari

Plus Die Parkplatzsituation im Gundelfinger Baugebiet "Ehla V" sorgt im Stadtrat für Diskussionen. Warum es keine einfache Lösung gibt.

Im Süden Gundelfingens soll das neue Baugebiet „Oberer Ehla V“ entstehen. Bis zu 39 Bauplätze möchte ein privater Investor dort schaffen. Die Frage der Anbindung hatte jedoch im Stadtrat bereits für Diskussionen gesorgt. Die Änderungswünsche hat das Ingenieurbüro Gansloser aus Hermaringen nun in die Entwurfsplanung aufgenommen. Wie die Straßenführung, das Kanal- und Wasserleitungsnetz konzipiert werden könnte, stellte Planer Daniel Träger in der jüngsten Stadtratssitzung vor.

Wie die Entwässerung im "Ehla V" ablaufen soll

Die 4,75 Meter breite Straße soll an den Seiten von einem 2,25 Meter breiten Bereich flankiert werden. Dort sind Parkbuchten, Zufahrten oder Grünflächen mit Versickerungsmulden angedacht. Um das Niederschlagswasser versickern zu lassen, plant das Ingenieurbüro Straßenabläufe zu setzen. Dort sollen zunächst Schadstoffe gefiltert werden, ehe das Wasser unterirdisch eingeleitet und versickert werden soll. Die Entwässerung auf dem Grundstück selbst müsse der jeweilige Bauherr eigenverantwortlich planen.

Grundsätzlich, betonte Träger, sei eine Versickerung möglich. Das hatte ein Gutachten ergeben. Weil das Wasser an dieser Stelle sogar besonders schnell versickere, sei das problematisch: „Der Nachteil ist, dass die Reinigungsleistung dann nicht so gut ist.“ Deshalb schlägt der Ingenieur vor, solle ein Sachverständiger zur Beratung hinzugezogen werden. Für das Schmutzwasser soll jedes Grundstück einen eigenen Anschluss bekommen, der in eine Kanalisation eingeleitet wird. Großer Vorteil: Es muss nicht gepumpt werden, sprich das Wasser kann über die natürliche Schwerkraft abgeleitet werden, wenn es keinen Keller gibt.

Stadträte fürchten, dass die Parkplätze nicht ausreichen

Die zentrale Platzfläche für Veranstaltungen oder Begegnungen mit den anderen Nachbarn soll mit Pflastersteinen angelegt werden. Bedenken ob sie in dieser Form nicht zum Parken genutzt werde, stellte Stadtrat Ingo Blatter (FW). Der Parkplatzdruck sei groß. Bis zu einer Fläche von 60 Quadratmetern habe man in der Planung mit einem Parkplatz gerechnet. Dass das zu wenig sei, gab auch Roswitha Stöpfel (Grüne) zu bedenken und äußerte den Wunsch an anderer Stelle zusätzliche Möglichkeiten zu schaffen. Eine Option, die nur möglich sei, wenn der Bebauungsplan neu aufgestellt werde, gab der Planer zu bedenken. Denn die Möglichkeiten seien bereits ausgeschöpft. Einzig über weggenommene Flächen der geplanten Grundstücke könnten zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Dazu müssten dann jedoch die Beteiligungen wieder durchgeführt werden. Wünsche zur Gestaltung der Platzfläche und des Spielplatzes will das Ingenieurbüro prüfen.

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