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18.12.2020

Neue Schilder an der A7 weisen den Weg

So finden Besucher zum Welterbe-Gebiet im Lonetal

Das UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Dazu beigetragen hat ein Beschilderungskonzept, das von der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, den Landkreisen sowie den Städten und Gemeinden im Welterbegebiet bereits kurz nach der UNESCO-Anerkennung im Juli 2017 ausgearbeitet worden war. Wurden im Achtal bereits Anfang September 2020 die ersten Hinweistafeln installiert, weisen sie nunmehr auch im Lonetal an acht Standorten auf das Welterbegebiet und seine Höhlenfundplätze hin. Das freut auch die Bürgermeister der Lonetal-Gemeinden. „Wir sind froh, dass damit ein Teilprojekt der Besucherlenkung und des Informations- und Beschilderungssystems für das Welterbegebiet abgeschlossen ist“, sagt Peter Polta, der als Landrat des Landkreises Heidenheim derzeit die Sprecherfunktion in der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung wahrnimmt.

Ausschlaggebend für die lange Umsetzungsphase war neben technischen und rechtlichen Erfordernissen auch die Frage der Finanzierung. Von der A7 kommend, führt nun kein Weg mehr am Welterbe vorbei. An der Ausfahrt weisen die offiziellen braunen Hinweistafeln in Richtung Lonetal und Archäopark Vogelherd, am Kreisel in Bissingen grüßen die ersten Mammutfiguren, und am Taleingang kündigt eine große blaue Portaltafel das Welterbegebiet Lonetal an. Mit der Fertigstellung der Themenwege in den Talabschnitten selbst ist ebenfalls im nächsten Jahr zu rechnen. Das kommunal getragene Projekt schaffe attraktive Erlebnisstationen rund um die Höhlen und schließt das Mammutprojekt zum Thema Besucherlenkung ab. (pm)

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