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Politik

07.09.2019

Neuer konservativer Arbeitskreis „Heimat Nordschwaben“

Michael Audibert und Hubert Mayer wollen einen Gegenpart zur aktuellen Umweltpolitik bilden

Aufgrund der stetigen Diskussion zu umweltpolitische Themen wollen die beiden Gründer von „Heimat Nordschwaben“, Michael Audibert (Blindheim) und Hubert Mayer (Gremheim), mit dem neuen konservativen Arbeitskreis einen lokalen Gegenpart zu der derzeitigen Umweltpolitik abbilden. Die beiden sprechen in einer Pressemitteilung von der „absoluten Meinungshoheit von linken und grünen Vereinigungen“, die sich nicht zuletzt in dem „überheblichen Volksbegehren Rettet die Bienen oder der geradezu hysterisch geführten Diskussion um den Klimawandel, ja den Klimanotstand“ widerspiegele. In beiden Fällen leide vor allem die Landwirtschaft unter diesem Meinungsklima. Die CSU habe sich unter der Regie von Markus Söder zu einer Großstadtpartei entwickelt, die jede Forderung der grünen Großstadtbevölkerung annehme und umsetze. „Jetzt ist es wichtig, die Bürger über die Sachverhalte aufzuklären und mitzunehmen. Man kann nicht gleichzeitig in einem Discounter einkaufen und mehr Tierwohl von den Bauern einfordern,“ meint Mayer, selbst ein Bauer.

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Audibert sagt: „Wir haben beim Thema Flutpolder gesehen, was passiert, wenn man sein Schicksal und sein Eigentum anderen überlässt. Aus diesen Erfahrungen hat sich die Idee entwickelt, den gesamten Bereich Umweltpolitik, Landwirtschaft und Tierwohl von konservativer Seite zu betrachten.“ Ein Youtube-Kanal unter dem Namen „Heimat Nordschwaben“ ist schon eingerichtet worden. Des Weiteren sind laut Mitteilung lokale Veranstaltungen geplant sowie die Herausgabe von Flugblättern zu aktuellen Themen. Ende September wird eine Veranstaltung zum Thema Klimawandel und Hochwasserschutz in Bezug auf die geplanten Flutpolder stattfinden. Mayer: „Die Flutpolder werden auch weiter einen Schwerpunkt unserer Arbeit bilden. Aber auch die Wasserschutzgebiete und die Trinkwasserversorgung von Nordschwaben werden dieses Jahr noch intensiv bearbeitet werden.“ Audibert ergänzt: „Wir werden bis Ende des Jahres noch einiges veranstalten.“ (pm)

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