Newsticker

Erstmals seit neun Tagen: Italien meldet weniger als 700 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Neun Neue für Höchstädt

Kommunalpolitik

13.05.2014

Neun Neue für Höchstädt

Sie sind die neuen Vertreter der Stadt Höchstädt und wurden am Montag vereidigt (von links, hintere Reihe): Manfred Maneth, Gerhard Polifka, Simon Schaller, Johannes Gorhau, Jan Waschke, Gerhard Gumpp; vorne von links: Gerrit Maneth, Bürgermeister Stefan Lenz und Marcus Reichhardt.
Bild: Bronnhuber

Konstituierende Sitzung verlief harmonisch. Auch die weiteren Bürgermeister wurden mit überwiegender Mehrheit gewählt. Umland und SPD/FDP verzichten auf Posten

Von Simone Bronnhuber

Höchstädt Wie dem Fachkräftemangel entgegenwirken? Wie die Hausärzte auf dem Land halten? Wie die Vereine gerecht behandeln? Wie eine gelungene Infrastruktur aufbauen? Wie bezahlbares Bauland zur Verfügung stellen? Wie den sozialen Zusammenhalt fördern? Mit diesen und vielen weiteren Fragen will sich Stefan Lenz in den nächsten sechs Jahren beschäftigen. Noch mehr: Er will sie beantworten. Gemeinsam mit dem Stadtrat.

Höchstädts neuer Bürgermeister wurde am vergangenen Montag bei der konstituierenden Sitzung nicht nur offiziell vereidigt, er nutzte auch die Gelegenheit, um seine Ziele noch einmal klar zu definieren. Dabei sei ihm eines eine Herzensangelegenheit: „Es wird gelingen, wenn wir gemeinsam nach Lösungen suchen und Beteiligte in Entscheidungsprozessen miteinbeziehen“, so Lenz. In den vergangenen Wochen habe er bereits in vielen Gesprächen mit allen Fraktionen des Gremiums positive Signale erhalten. „Es hat jeder seine Ansprüche und steht auch für diese ein“, erklärte der neue Bürgermeister weiter. Aber er habe auch von allen die Bereitschaft zur Kooperation signalisiert bekommen, alle wollen wieder aufeinander zugehen – auch über die Parteigrenzen hinweg. „Und das auch tun“, sagte Lenz.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

21 von 21 Stimmen für Stephan Karg

Davon überzeugen konnten sich am Montagabend die rund 60 Zuhörer. Harmonisch und fast durchwegs einstimmig wurden die Beschlüsse gefasst. So verlief auch die Wahl der weiteren Bürgermeister. 21 von 21 Stimmberechtigten wählten Stephan Karg (CSU) zum Zweiten Bürgermeister der Stadt Höchstädt. Mit 19 Stimmen wurde Hans Mesch (FW), wie bisher, zum Dritten wiedergewählt. Beide bedankten sich für das große Vertrauen. „Ich hoffe, ich kann die Erwartungen an mich erfüllen“, so Karg. Höchstädts Feuerwehrkommandant wurde in seinem neuen Amt vereidigt, ebenso die neuen Stadträte. Dies sind: Simon Schaller (Junges Höchstädt), Gerrit Maneth (Freie Wähler), Manfred Maneth (SPD), Jan Waschke (SPD), Gerhard Polifka (Höchstädter Forum), Marcus Reichhardt (CSU), Johannes Gorhau (CSU) und Gerhard Gumpp (Umland, Oberglauheim). Falls alle drei Bürgermeister verhindert sein sollten, wurden Wolfgang Konle (SPD), Günter Ballis (FDP) und Karlheinz Hitzler (Umland) als weitere Stellvertreter gewählt. Wie in den vergangenen Jahren haben sich auch die Fraktionen wie gewohnt gebildet. Das sind: CSU/Höchstädter Forum, Umland (alle Ortsteile), FW/Junges Höchstädt und SPD/FDP. Zu ihren Fraktionssprechern (in der gleichen Reihenfolge) wurden Ludwig Kraus, Johann Jall, Hans Mesch und Wolfgang Konle benannt.

Ebenfalls neu geregelt ist künftig, dass Höchstädts Erster Bürgermeister ein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt bekommt, dass Unterlagen, Beschlussvorlagen und schriftliche Sachinformationen mit der Einladung zur Sitzung mitgeschickt und Niederschriften über den öffentlichen Teil eventuell in einem neuen Ratsinformationssystem veröffentlicht werden. Auch das Sitzungsgeld wurde unter anderem von 20 auf 25 Euro angehoben – Johann Jall und Simon Wetschenbacher waren dagegen. Der einzige Beschluss, der am Montagabend nicht einstimmig vom neuen Stadtrat gefasst wurde.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren