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22.03.2015

Ostern kann kommen

Vor dem Bleichestadel war eine riesengroße Blumeninsel samt Wasserspielen aufgebaut, in der der Osterhase die Gäste begrüßte – und das am Samstag bei schönstem Frühlingswetter.
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Vor dem Bleichestadel war eine riesengroße Blumeninsel samt Wasserspielen aufgebaut, in der der Osterhase die Gäste begrüßte – und das am Samstag bei schönstem Frühlingswetter.
Bild: Stephanie Sartor

In Gundelfingen fand der große Ostereiermarkt erstmals auf der Bleiche statt. Im kleinen Reistingen hatte das ganze Dorf für ein vielfältiges Angebot angepackt

Von Stephanie Sartor und Cordula Homann

Osterhäschen aus Porzellan oder Stoff, Ge-stecke, kleine Osterkörbchen und jede Menge Blumen – das Angebot auf dem Gundelfinger Ostereiermarkt war wie in jedem Jahr riesig. Bereits zum 24. Mal fand die Veranstaltung am Wochenende statt – und doch war in diesem Jahr alles anders. Denn erstmals fand der Markt auf der Bleiche und nicht in der Brenzhalle statt. Organisator Walter Hieber hofft, dass das nicht die Ausnahme gewesen ist. „Es ist alles viel weitläufiger, nicht so eng wie in der Brenzhalle. Ich fände es gut, wenn der Ostereiermarkt künftig immer auf der Bleiche stattfindet.“

Auch Bürgermeister Franz Kukla kann sich vorstellen, dass der Markt künftig immer auf der Insel in der Brenz veranstaltet wird. „Ich bin schon beeindruckt. Es war ja auch Sinn und Zweck, dass wir die Insel mit Veranstaltungen beleben.“ Besonders von der großen Blumeninsel vor dem Bleichestadel mit einem gigantischen Osterhasen, Enten, Wasserspielen und Flamingos war der Bürgermeister beeindruckt: „Die Insel war auch in der Brenzhalle schön, aber das ist ja eine ganze Parkanlage.“ Tausende Besucher kamen, um den Markt an seinem neuen Veranstaltungsort zu erleben – und um die vielen selbst gebastelten Produkte zu bestaunen, die auf dem Gelände angeboten wurden. Der Frauenbund Gundelfingen etwa verkaufte selbst gemachte Osterkerzen und Palmbüschel. „Wir haben uns zusammengesetzt und einen ganzen Abend lang gearbeitet“, erzählt Erika Richter. Seit 24 Jahren habe der Frauenbund mittlerweile seinen Stand in Gundelfingen. Doch nicht nur dort schlugen am Wochenende die Herzen der Oster-Deko-Fans höher: Auch im Reistinger Dorfhaus fand ein Ostermarkt statt. Zugunsten der Renovierung der Ortskirche hatte sich die ganze Gemeinde angestrengt: 44 Kuchen wurden gebacken (im Vorjahr waren alle 30 Kuchen nach zwei Stunden verputzt gewesen), und dazu einzigartige Stücke gebastelt, die verkauft und versteigert wurden. Ein paar Beispiele: Petra Jung hatte knapp 100 verschiedene Osterkerzen verziert, der über 86-jährige Josef Herreiner Kunstwerke geschmiedet, Paul Kienmoser bot Kupferkunst an, Silvia Bauer bunte Blumen, Herzen oder Schmetterlinge aus Papier, und die 81-jährige Hanna Wagner hatte Salzburger Gewürzsträuße verziert und gebunden. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Lucia Brugger war von dem Engagement begeistert. Rund 330000 Euro wird die Sanierung der Kirche kosten, „und wir sind ja nur 200 Einwohner“. 

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