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23.12.2020

Raiffeisenbank Aschberg zieht digitale Bilanz

Josef Negele

Die Mitgliederzahl wächst, die Bilanzsumme auch

In der Raiffeisenbank Aschberg fand die erste digitale Generalversammlung statt. Alle Mitglieder konnten sich auf einer digitalen Plattform nach vorheriger Registrierung vom 7. bis 9. Dezember die Ausführungen des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie die Berichte über die einzelnen Tagesordnungspunkte ansehen. Im Anschluss fanden dann zu den jeweiligen Punkten die entsprechenden Abstimmungen ebenfalls in digitaler Form statt.

Im Vorstandsbericht wies Josef Negele auf die Veränderungen und Auswirkungen der Digitalisierung auf das Bankenwesen hin. Der gesellschaftliche und digitale Wandel mache es erforderlich, dass sich Banken zum Erhalt ihrer Zukunftsfähigkeit in vielen Bereichen neu erfinden. Dies gilt laut Pressemitteilung insbesondere für Regionalbanken mit ihrem klassischen, kundenorientierten Geschäftsmodell. „Hier sind wir auf einem guten Weg“, so Negele zuversichtlich, „Wir können auf ein insgesamt gutes und erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken“.

Vorstandsmitglied Matthias Vogel ging auf die wesentlichen Zahlen ein. Die Raiffeisenbank Aschberg liege weiterhin auf Wachstumskurs. Den anhaltend hohen Zuspruch aus der Bevölkerung zeige auch die weiterwachsende Zahl der Mitglieder. Die Bank konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Zahl der Mitglieder um 20 Mitglieder erhöhen, somit auf 6092 Mitglieder. Die Bilanzsumme wuchs um 2,15 Prozent auf nunmehr 332 Millionen Euro. Das Kundengesamtvolumen der Bank (Kredite + Einlagen) wuchs um 40 auf 632 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 6,75 Prozent entspricht. Der Warenbereich hat mit einem Gesamtumsatz von 16,9 Millionen Euro positiv abgeschlossen.

Im zurückliegenden Jahr 2019 konnten die Erlöse aus Zinsen und Dividenden gesteigert werden. Ebenso ist der Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahr gestiegen und bestätigt laut Mitteilung die hohe Beratungsqualität der Mitarbeiter und das Vertrauen der Kunden in ihre Bank. So konnte die Bank für 2019 einen Jahresüberschuss von über 350000 Euro ausweisen. Davon werden rund 80000 Euro an die Mitglieder als Dividende ausbezahlt. An Spenden und Sponsoring hat man 2019 Vereinen, Organisationen und kommunalen Einrichtungen einen Betrag in Höhe von 32000 Euro zukommen lassen. Am 9. Dezember wurde über die Beschlüsse abgestimmt und der Aufsichtsrat gewählt. Satzungsgemäß schieden Lorenzia Eser, Thomas Demharter und Erwin Ehnle aus dem Aufsichtsrat aus. Alle wurden jedoch in ihr Amt wiedergewählt. (pm) Foto: Polzer (Archiv)

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