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31.07.2010

Schüler hart am Wind

Bootsführer Peter Kraus mit seiner "Mann"schaft hart am Wind. Foto: JMSG
Bild: JMSG

Dillingen/Holzheim Im Rahmen der Projekttage des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums gab Caroline Ortmann vom Segelclub Gundelfingen auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, einen kleinen Einblick in den Segelsport zu gewinnen. Trotz zahlreicher Anmeldungen kamen insbesondere aus Gründen der Sicherheit letztendlich jedoch nur 13 Teilnehmer mit Beate Landherr als begleitende Lehrkraft zum Zug.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Theorie. Bootsaufbau, Kurse, Segelstellung und die wichtigsten Manöver wie Wende und Halse waren nur einige Punkte, welche den Schülern innerhalb kurzer Zeit näher gebracht werden mussten.

Erstaunlich leicht fielen den meisten Teilnehmern Achtknoten, Kreuzknoten und Palstek, um nur einige der bekanntesten Seemannsknoten zu nennen. Abgerundet wurde das Ganze mit einem Videofilm über Jachtsegeln auf dem Mittelmeer, quasi als kleines "Warm-up" für die Praxis. Am nächsten Tag war es dann endlich so weit. Der praktische Teil am Wager-See stand auf dem Programm. Nach kurzer Vertiefung der am Vortag erworbenen Kenntnisse ging es mit insgesamt sechs sogenannten Dickschiffen aufs Wasser. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang den Bootsführern vom Segelclub Gundelfingen, welche eine effektive Ausbildung in Kleingruppen von zwei bis maximal drei Personen ermöglichten. Für Segler geradezu ideal erwies sich das Wetter.

Gleich dreimal gekentert

Schüler hart am Wind

Die am Morgen noch recht dunklen und bedrohlich wirkenden Wolken lichteten sich zunehmend und gleichzeitig legte der Wind kräftig zu, sodass gegen Mittag so manches Boot in spektakuläre Schräglage geriet, was je nach Gemüt die Herzen der Segelschüler entweder höher schlagen oder aber in die Hose rutschen ließ. "Baden gegangen" ist an diesem Tag allerdings niemand, sieht man einmal von einem unerschrockenen jungen Mann ab, welcher sich bereits nach kurzem Dickschiffaufenthalt auf einen Laser (olympische Einmannjolle) wagte und dort binnen kurzer Zeit dreimal kenterte. Das vereinseigene Motorboot "Lorbas" war jedoch stets hilfreich zur Stelle, sodass auch hier nie eine echte Gefahr bestand, zumal ohnehin für alle Workshopteilnehmer Schwimmwestenpflicht bestand.

Gesund und munter trafen sich daher am Tag darauf alle Teilnehmer wieder in der Schule, wo man im Rahmen einer Fotopräsentation die Erlebnisse des Vortages noch einmal Revue passieren ließ. Mit kleinen Geschenken für die Leiterin des Workshops sowie die Bootsführer vom Segelclub Gundelfingen brachten Schüler und betreuende Lehrerin ihren Dank für die gelungene Aktion nochmals zum Ausdruck. (pm)

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