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Dillingen

22.10.2019

Sparkasse Dillingen-Nördlingen legt geräuschlosen Start hin

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Dillingen-Nördlingen hat sich zur konstituierenden Sitzung getroffen: (von links) Vorstandsmitglied Martin Jenewein, Oberbürgermeister Frank Kunz (Dillingen), Christoph Denzel (Wertingen), Bürgermeisterin Miriam Gruß (Gundelfingen), Jörg Schwarzer (Nördlingen), Landrat Leo Schrell (Verwaltungsratsvorsitzender), Vorstandsmitglied Karlheinz Wiesinger, Oberbürgermeister Hermann Faul (Nördlingen), Joachim Sigg (Nördlingen), Bernd Brenner (Dillingen), Landrat Stefan Rößle (Donau-Ries), Bürgermeister Gerrit Maneth (Höchstädt), Bürgermeisterin Katja Müller (Lauingen), Erich Schmidt (Nördlingen), stellv. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Winter und Vorstandsvorsitzender Thomas Schwarzbauer.
Bild: Sparkasse

Der neue Verwaltungsrat zieht zufrieden Bilanz. Wie die neuen Organisationsstrukturen nach der Fusion aussehen

Völlig geräuschlos hat die Sparkasse Dillingen-Nördlingen eigenen Angaben zufolge zum 30. August 2019 ihren Betrieb aufgenommen und damit einen erfolgreichen Start hingelegt. Dieses Fazit zog der Verwaltungsrat unter Vorsitz des Dillinger Landrats Leo Schrell anlässlich der ersten Sitzung des neu konstituierten Gremiums.

Der Vorsitzende des vierköpfigen Vorstandes, Sparkassendirektor Thomas Schwarzbauer, informierte die Mitglieder des Verwaltungsrates gemeinsam mit den Vorstandskollegen Wolfgang Winter, Martin Jenewein und Karlheinz Wiesinger über die schrittweise Umsetzung des Fusionskonzeptes. (Die Banken-Ehe ist perfekt: Dillingen und Nördlingen fusionieren )

Dieses sieht vor, dass das operative Geschäft von den vier Vorständen mit klaren Organisationsstrukturen sowohl vom Hauptsitz in Dillingen als auch von der Niederlassung in Nördlingen aus geführt wird.

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So verantwortet der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Wolfgang Winter den Bereich Organisation, Vorstandsmitglied Martin Jenewein den Kundenbereich und Vorstandsmitglied Karlheinz Wiesinger den Bereich Kreditmanagement.

17 Beratungsgeschäftstellen, zwölf Selbstbedienungsstellen

Die Kundennähe und die Kundenzufriedenheit spielte laut Pressemitteilung bei den Fusionsverhandlungen eine wichtige Rolle. „Mit 17 Beratungsgeschäftsstellen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Dillingen-Nördlingen und zwölf Selbstbedienungsstellen stellen wir die Nähe zu unseren Kunden unverändert sicher“, betont Schwarzbauer.

Wie bereits im Vorfeld der Fusion angekündigt (Die Sparkassenfusion wurde genial eingefädelt ), gab es durch den Zusammenschluss der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen mit der Sparkasse Nördlingen keine betriebsbedingten Kündigungen. „Jeder unserer Mitarbeiter hat seinen Arbeitsplatz behalten“, bestätigt Winter. „Damit stellen wir als wesentlichen Baustein der Kundenzufriedenheit sicher, dass unseren Kunden auch in Zukunft die gewohnt kompetenten Ansprechpartner für Beratungsgespräche zur Verfügung stehen“, teilt Winter mit. Zudem bleibe die Erreichbarkeit auf hohem Niveau gewährleistet.

Und Jenewein erläutert: „Man erreicht die Homepage der Sparkasse Dillingen-Nördlingen weiterhin über die Seite der Sparkasse Dillingen und die Seite der Sparkasse Nördlingen. Auch hier können unsere Kunden gewohnte Wege gehen.“ Bauliche Veränderungen wird es in nächster Zeit in der Niederlassung in Nördlingen geben. „Wir werden rund 300000 Euro in den Umbau des Service- und Beratungsbereiches für unsere Kunden investieren“, erläutert Winter. Alle Aufträge sollen im Nördlinger Raum vergeben werden.

Das Bilanzvolumen beläuft sich auf knapp zwei Milliarden Euro

Nach dem Zusammenschluss der beiden Sparkassen verfügt die Sparkasse über ein Bilanzvolumen von annähernd zwei Milliarden Euro und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. „Die Leistungssteigerung, insbesondere aus der Fusion, bewirkt eine deutliche Erhöhung der Kreditvergabemöglichkeiten“, betont Wiesinger. Schrell bekräftigt, dass mit der Fusion hervorragende Voraussetzungen geschaffen worden seien, um zukünftigen Herausforderungen, wie einer verschärften Wettbewerbssituation, dem erheblichen Ertragsdruck oder steigenden regulatorischen Anforderungen erfolgreich begegnen zu können. (pm)

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23.10.2019

Geräuschlos war die Kündigung der Prämiensparverträge kurz danach aber nicht :-D.

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