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Syrgenstein

04.06.2020

Syrgenstein hat in nächster Zeit viel vor

Blick auf den Friedhof von Ballhausen. Dieser soll nach einem Beschluss des Syrgensteiner Gemeinderates überplant werden.
Bild: Silva Metschl

Plus Ein Friedhof wird überplant. Ein weiterer Tagesordnungspunkt sorgt für etwas Unruhe unter den Gemeinderäten.

Pünktlich waren alle Räte zur Versammlung vergangenen Dienstag versammelt, sodass Bürgermeisterin Miriam Steiner die „erste richtige Gemeinderatssitzung“ ihrer Amtsperiode sogar schon kurz vor 19 Uhr eröffnen konnte. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Bau- und Sanierungspläne.

So besprach der Rat zuerst die Neugestaltung des Friedhofs Ballhausen. Dabei begann Steiner mit einem Blick auf die Überplanung des Altenberger Friedhofs, bei der die ersten Schritte bereits umgesetzt wurden. Nun sei der größte Bedarf für eine weitere solche Maßnahme in Ballhausen. Unter anderem soll für die Erweiterung der Urnenwand eine Ausschreibung stattfinden. Die Firma, die bisher für die Wände zuständig war, sei seit vergangenem Juli nicht mehr zu erreichen. Diesbezüglich habe es auch schon Probleme mit fehlenden Verschlusskappen gegeben, berichtete Steiner.

Der Friedhof soll überplant werden

Für die Überplanung sei ein Komplettkonzept für Innen- und Außenbereich angedacht. Besonders wichtig war Gemeinderat Rolf Kindelmann das Thema Barrierefreiheit. Er führte das am Beispiel einer Seniorin mit Rollator vor, die den Friedhof bisher nur durch ein Schiebetor erreichen kann: „Mit viel Glück ist sie durch, bevor das Tor wieder zurollt.“ Steiner beruhigte dahingehend, denn Barrierefreiheit sei inzwischen ein Standardthema und werde sicherlich berücksichtigt. Norbert Wörle schlug die Verlegung der Wasserstelle vor. Außerdem müsse das Missionskreuz umgestellt werden, das an seinem derzeitigen Standort den Witterungsverhältnissen zu stark ausgesetzt ist. Mit seinem Beschluss legte der Gemeinderat fest, dass der Friedhof nun überplant wird und für die Erweiterung der Urnenwände in Ballhausen und Altenberg eine Ausschreibung stattfinden soll. Für Unruhe sorgte der zweite Tagesordnungspunkt. Dabei ging es um einen Änderungsbeschluss des Bebauungsplans „Silcherweg“ in Staufen. Im aktuellen Plan ist eine Stichstraße an der Stelle geplant, an der der neue Kindergarten nun gebaut werden soll. Das Landratsamt sei bisher nicht gewillt gewesen, den Änderungen zuzustimmen. Dafür bräuchte es erst den Beschluss des Gemeinderats. „Ich werde das persönliche Gespräch suchen“, versprach Steiner. Denn es gäbe bereits Anmeldungen, weshalb es möglichst keine Verzögerungen für den Bau geben darf. Der Beschluss wurde einstimmig angenommen.

Über einen Spielplatz gab es bereits Beschwerden

Außerdem wurden Anträge des ehemaligen Gemeinderats Bernd Lemmer, der ebenfalls anwesend war, besprochen. Dabei ging es konkret um eine Sanierung der Langen Gasse in Staufen mit anschließender Aufhebung der Tonnagenbegrenzung und die Sanierung des Spielplatzes an der Fuchssteige. Diese Maßnahmen werden in die geplante Sanierung des Klingenplatzes aufgenommen. Maximilian Brenner brachte dabei auch den Spielplatz Hofäcker zur Sprache, über den es bereits einige Beschwerden gegeben habe. „Ich habe alle Spielplätze der Gemeinde besucht“, erklärte Steiner. Daraufhin habe sie erste Maßnahmen eingeleitet. Nun plant die Bürgermeisterin eine Ortsbegehung der Spielplätze in Staufen mit den Bürgern, bei der Vorschlägen und Wünsche vorgebracht werden können. Der Termin werde im Amtsblatt bekannt gegeben.

Zudem befasste der Gemeinderat sich auf Vorschlag Dieter Kogges mit der Verschmutzung durch Müll in der Natur, aber auch bei den Containern an der Schulstraße. Kogge schlug vor, das Thema im Kreisrat zu besprechen, da auch andere Gemeinden mit Müllsündern zu kämpfen hätten. Zusammen könne man vielleicht über Maßnahmen wie ein Überwachungssystem nachdenken. Steiner berichtete indes, dass sie kürzlich einen Bürger erwischt hätte, der seinen Müll einfach ablegte. Das werde nun zur Anzeige gebracht.

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