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Landkreis Dillingen

24.01.2020

Turbulenzen vor dem Traumurlaub: Wenn der Flieger umdrehen muss

Dieser Airbus A380 musste am Donnerstagnachmittag wegen eines Feueralarms über dem Atlantik umkehren und nach München zurückfliegen. An Bord waren auch zwölf Reisende aus dem Landkreis Dillingen.
Bild: Erwin Ballis

Plus Zwölf Reisende aus dem Kreis Dillingen fliegen in Richtung Miami, um an einer Karibikkreuzfahrt teilzunehmen. Dann muss der Airbus über dem Atlantik umdrehen.

Den Flug in einen Traumurlaub in der Karibik haben sich zwölf Reisende aus dem Landkreis Dillingen bestimmt anders vorgestellt. Sie saßen am Donnerstagnachmittag mit 254 anderen Passagieren in einem Airbus A380. Das Flugzeug hatte am Mittag in München abgehoben und war in Richtung Miami im US-Bundesstaat Florida unterwegs.

Feueralarm im Frachtraum

Über dem Atlantik machte die Maschine jedoch plötzlich kehrt. „Im Frachtraum des Airbus hatte es einen Feueralarm gegeben“, sagt der Höchstädter Erwin Ballis, der mit einer Reisegruppe des Maschinenrings nach Florida unterwegs war. Der Pilot habe den Löschvorgang im Frachtraum in die Wege geleitet, dann sei das Flugzeug zurückgeflogen. Zuerst habe der Airbus Paris ansteuern wollen, das Flugzeug sei dann aber wieder in München gelandet.

Über dem Atlantik musste das Flugzeug umdrehen, 4011 Kilometer vor dem Zielflughafen.
Bild: Erwin Ballis

Ein "Horror-Moment" sei es nicht gewesen

Eine Zeitung berichtete von einem „Horror-Moment“ für die Reisenden. Dies wollte Ballis nicht bestätigen. „Angst hatte von uns niemand“, sagt der Geschäftsleiter des Bundesverbands der Maschinenringe. Es sei alles kontrolliert abgelaufen. „In dieser Situation denkst du nicht nach, was alles hätte passieren können“, erläutert der 56-Jährige. Solche Gedanken kämen erst hinterher. Gegen 16.30 Uhr sei der Airbus dann wieder in München gelandet.

Der Höchstädter Erwin Ballis begleitet eine Reisegruppe des Maschinenrings auf einer Karibikkreuzfahrt.
Bild: Ballis

Auf einer Kreuzfahrt die Karibik erleben

Insgesamt 60 Mitglieder des Maschinenrings sind nach Miami unterwegs, um auf einer Kreuzfahrt mit der MSC Seaside die Karibik zu erleben. In München waren 35 Reisende der Maschinenring-Kreuzfahrt, zwölf davon aus dem Landkreis Dillingen, gestartet. Für sie hieß es jetzt umbuchen. „Wir haben noch einen Puffer, denn es sind für Miami zwei Tage eingeplant“, informiert Ballis in der Nacht zum Freitag.

Am Morgen wartete die Reisegruppe allerdings immer noch in Frankfurt auf den Abflug in Richtung Miami. Zeitlich dürfte es für die Urlauber aber immer noch reichen. Die MSC Seaside wird erst am Samstagnachmittag zu Traumzielen in der Karibik ablegen.

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