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Unterglauheim / Augsburg
21.07.2020

Richterin bei Urteil: "Säugling hat besonders große Qualen erlitten"

Das Landgericht Augsburg hat eine 32-Jährige aus dem Kreis Dillingen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt. Die Frau hatte ihr neu geborenes Baby in einer abgelegenen Wiese in Unterglauheim ausgesetzt.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Plus Im Prozess um das ausgesetzte Baby von Unterglauheim ist das Urteil gefallen. Das Gericht kritisiert das Verhalten der Angeklagten.

Mehrere Wochen lang lief der Prozess um den ausgesetzten Säugling von Unterglauheim. Viele Zeugen kamen zu Wort, viele Details zur Sprache. Besonders bedrückend für die Anwesenden wurde es immer dann, wenn es um die körperlichen Leiden des Neugeborenen ging. Auch am Dienstag, im Rahmen der Urteilsverkündung vor dem Augsburger Landgericht, blickt die Vorsitzende Richterin Susanne Riedel-Mitterwieser auf die dramatischen Stunden im Juli vergangenen Jahres - und richtet sich mit scharfen Worten an die Mutter.

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22.07.2020

Ja wie will man so was gerecht bestrafen? Sehr schwierig da ein gerechtes Urteil zu fällen. Ich denke persönlich die Richterin hat das schon für sich abgewogen. Ich glaube auch nicht dass die Frau im Regelvollzug landet, eher in einer geschlossenen Psychiatrie.

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