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Konzert

17.10.2017

Vom Wunder der Liebe

Die Dirigenten erhielten ein kleines Präsent als Dank für ihre Mühen. Im Bild von links: Volkmar Weber, Erika Ringeisen, Petra Dietrich, Jürgen Maier, Sabine Wohnlich, Daniela Mußelmann und Winfried Häußler. Im Hintergrund die Sänger aus Aislingen und Eppisburg.
Bild: Elisabeth Sturm

Aschbergchöre zeigten ihr Können. Gäste aus Lauingen ließen die 1960er Jahre aufleben

Im Rahmen der 20. Kulturtage hielten die Chöre aus dem Aschbergkonzert ihr alljährliches Konzert ab. Nach den Grußworten von Johann Sailer eröffnete der Gesangverein Frohsinn Glött mit „Freunde, die Ihr seid gekommen“ den Liederreigen. Im Anschluss an das alte fränkische Volkslied „Lasst doch der Jugend ihren Lauf“ gesellten sich die Sängerinnen und Sänger aus Holzheim und Weisingen dazu und verzauberten das Publikum unter dem Dirigat von Petra Dietrich mit der bekannten Tabaluga-Melodie „Ich wollte nie erwachsen sein“.

Die Gesangvereine Holzheim und Frohsinn Weisingen brachten mit „O sole mio, Sonnenschein“ sodann italienisches Flair in die Sporthalle, ehe sie den Zuhörern die musikalische Frage „Geht es dir gut“ stellten (Dirigat: Daniela Mußelmann). Andreas Schneider glänzte dabei am Klavier. Die Männer des Gesangvereins Immergrün Ellerbach (Dirigent: Volkmar Weber) brachten dann den Titel „Sag mir, wo die Blumen sind“ von Marlen Dietrich zur Aufführung. Nach dem Lied „Morgen muss ich fort von hier“ betraten die Ellerbacher Frauen unter der Leitung von Erika Ringeisen die Bühne und sangen vom „Wunder der Liebe“ und von der Tatsache, dass viele die „edele Musik“ verachten. Abschließend sangen die beiden Chöre gemeinschaftlich „Der Freundschaft Band“ und luden die Gäste zuvor dazu ein, ihrem jeweiligen Nachbarn die Hand zu reichen.

Der Chor Crediamo aus Glött (Dirigentin: Sabine Wohnlich) brachte in seinem eigens umgetexteten Lied auf die Melodie von Adel Tawil zum Ausdruck „So soll es sein“. Crediamo bewies seine Freude am Singen. Beim Gospel „Down by the Riverside“ stellte das Publikum seinerseits unter Beweis, dass es Rhythmus im Blut hat. Dann betraten die Seemänner und -frauen vom Donauufer mit ihrem Ruderer Winfried Häußler und dem Schiffsmusiker Andreas Schneider die Bühne. Der Gesangverein Frohsinn Lauingen trat in diesem Jahr als Gastchor auf und entführte die Besucher auf hohe See. Die drei bekannten Lieder von Freddy Quinn – „Die Gitarre und das Meer“, „Heimweh“ und „Seemann“ – ließen die 1960er/70er wieder aufleben.

Die Gesangvereine Liederkranz Aislingen und Sängerlust Eppisburg betraten als letztes die Bühne. Die Männer brachten zunächst das durch die Comedian Harmonists bekannte „Wochenend’ und Sonnenschein“ zu Gehör, ehe auch sie einen Gospel intonierten. Mit der berührenden Ballade „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern schlossen die Sänger unter dem Dirigat von Jürgen Maier ihren Beitrag.

Johann Sailer sprach abschließend den Besuchern und allen Beteiligten sowie den Dirigenten seinen Dank aus. Er bedankte sich im Voraus für die Spenden für die Kindergrippen im Aschberggebiet, die anstelle eines Eintrittsgeldes gesammelt wurden.

Vor dem gemeinsamen Herbstlied „Bunt sind schon die Wälder“ ließ es sich Glötts Bürgermeister Fritz Käßmeyer als Hausherr nicht nehmen, noch ein paar Worte an die Akteure zu richten. Er bezeichnete das Konzert als Geschenk, das er nicht missen möchte.

Im Publikum saßen neben Käßmeyer auch Pfarrer Josef Kühn, Pater Jijo, Schwester Juditha Heidel, Günter Durner (Vorsitzender des Chorverbandes Dillingen), Josef Werner Schneider (Vorsitzender des ASM), die Bürgermeister Jürgen Kopriva (Aislingen) und Erhard Friegel (Holzheim), sowie der ehemalige Rektor der Aschbergschule, Johann Bronnhuber und Hedwig Regensburger-Glatzmeier vom Verein Kultur und Wir. Als Vertreter von Regens Wagner war Christian Trollmann gekommen.

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