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Dillingen

02.11.2019

Von Dillingen gen Düsseldorf

Im Bild (von links): Wolfgang Losleben, Gerhard Schindler, Brigitte Machanek, Elfriede Schindler, Waltraud Berger, Eberhard Wirbka, Dietmar Berger, Sigrid Khewild, Oberbürgermeister und Schirmherr der Tafel Frank Kunz, Irmgard Walkmann und Kathrin Broda (Caritas).
Foto: Jan Koenen/Stadt Dillingen

Von Anfang an kümmerte sich das Ehepaar Berger um die Tafel. Damit ist nun Schluss.

Als einen „Mann der ersten Stunde“ der Dillinger Tafel wurde kürzlich Dietmar Berger gemeinsam mit seiner Gattin Waltraud im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Das Ehepaar Berger zieht in Richtung Düsseldorf, wo eine Tochter lebt.

Oberbürgermeister Frank Kunz brachte auch als Schirmherr der Tafel seinen Dank für das jahrelange ehrenamtliche Engagement der Bergers im Rahmen dieser wichtigen sozialen Einrichtung zum Ausdruck. Er erinnerte dabei an die Anfangszeiten der Dillinger Tafel. Sowohl räumlich als auch ausstattungstechnisch habe man sich seither sichtbar weiterentwickelt.

Ein Glücksfall für die Geschäfsräume

Ein wahrer Glücksfall, wie es Dietmar Berger beschrieb, war vor vier Jahren die Zusage der Familie Lifka, die frühere Backstube und den Verkaufsraum nach der altersbedingten Geschäftsniederlegung der Tafel zur Verfügung zu stellen.

In den vergangenen 15 Jahren ihres Bestehens wuchs die Tafel stetig an. Zu Dillingen kamen die Ausgabestellen Höchstädt, Lauingen und Wertingen hinzu. Heute gibt es im gesamten Landkreis rund 240 ehrenamtliche Helfer, davon etwa 140 in Dillingen. Sie betreuen etwa 400 Personen, die regelmäßig Lebensmittel von der Tafel beziehen. 330 Berechtigungsausweise sind derzeit von der Caritas für Bedürftige im Landkreis ausgestellt, das sind 800 Personen, die Tafelleistungen in Anspruch nehmen können.

Die Gedanken gingen auch an einen Verstorbenen

Bei der Verabschiedung der Familie Berger waren die Gedanken auch beim verstorbenen Günter Gaschler, der die Tafel als Vorsitzender des „Arbeitskreis Soziales“ aus der Taufe gehoben und geprägt hatte.

Und besonders hervorgehoben wurde von den Anwesenden die Rolle der Caritas, unter deren Dach die Dillinger Tafel organisiert ist.

Eberhard Wirbka sprach den Bergers im Namen der weiteren Ehrenamtlichen seinen Dank für den jahrelangen Einsatz aus. „Dillingen besitzt ja das Prädikat ‚Stadt der Caritas’ – mit unserer Arbeit bei der Tafel wollen wir diesen Titel mit Leben erfüllen.“ (pm)

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