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Landkreis Dillingen

21.02.2021

Wie läuft der Schulstart nach dem Shutdown im Landkreis Dillingen?

Für Grundschüler im Landkreis Dillingen ist die Zeit des Homeschooling ab Montag vorbei. Und auch Kita-Kinder dürfen wieder in ihre Einrichtungen.
Bild: Uli Deck, dpa (Symbol)

Plus Nach und nach kehren die Kinder in die Klassenzimmer und Kitas zurück. Die Vorfreude ist groß. Welche Regeln an Schulen und Kitas im Landkreis Dillingen nun wieder gelten.

Die Schule geht wieder los? Moment. Hat sie jemals aufgehört? Eltern und Schüler sind eigentlich seit Weihnachten im Dauerschulmodus, trotzdem ändert sich am Montag vieles, zumindest für manche. Das Kultusministerium hat aufgelistet, welche Schulen wieder in den Normal- oder den Wechselbetrieb starten dürfen. Dazu gehören Grund- und Förderschulen. Michael Bachmaier ist Schulleiter der Ulrich-von-Thürheim-Volksschule in Buttenwiesen: „Wir freuen uns drauf, dass wir wieder Schüler in der Schule haben dürfen“, sagt er am Telefon. Ab Montag starten seine Grundschüler wieder in den Wechselunterricht. Das heißt, dass die eine Klassenhälfte vor Ort und die andere zu Hause unterrichtet wird.

Am nächsten Tag wird getauscht. „Innerhalb von zwei Wochen haben wir dann den Stundenplan bei allen durch“, sagt Bachmaier. Das Wechselmodell sei gut genug erprobt. Man könne so die Abstände am besten einhalten. Eine Maskenpflicht gebe es aber trotzdem, auch am Platz. Trage- und Lüftungspausen seien jedoch fest eingeplant, so der Schulleiter. Während des Shutdowns habe man immer guten Kontakt zu den Schülern halten können. „Ob diese Zeit spurlos an den Schülern vorbeigegangen ist, wird sich zeigen. Wir halten Augen und Ohren offen.“ Auch am Lehrerkollegium sei die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Der Distanzunterricht hat Bachmaier zufolge zwar gut funktioniert, war aber auch sehr anstrengend für alle Beteiligten.

Auch in den Kitas im Landkreis Dillingen geht's wieder los

Doch nicht nur Grundschüler dürfen sich wieder darauf freuen, ihre Klassenkameraden wiederzusehen. Auch die Kitas und Kindergärten im Landkreis nehmen den Betrieb wieder auf. Heidemarie Hitzler ist Leiterin des Montessori-Kinderhauses in Gundelfingen. „Die Eltern atmen wieder auf“, sagt sie. Hitzler ist froh, dass sie wieder öffnen darf: „Wir hatten einen Notbetrieb mit 50 Prozent der Kinder mit besonderem Förderbedarf.“

Auch im Lockdown hätten sie und ihr Team versucht, den Kontakt zu den Kleinen zu halten. „Die Kinder haben Tüten an ihre Haustür gehängt und wir haben die Tüten gefüllt“, erzählt Hitzler. „Und wir haben Kasperle-Videos gedreht und den Kindern geschickt.“ Jetzt geht es endlich weiter, zwar mit FFP2-Masken und einer strikten Gruppentrennung, doch Hitzler ist trotzdem guter Dinge.

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