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29.10.2019

Wie man sich vor dem Herztod schützt

Vortragsreihe der Wertinger Klinik

Jedes Jahr sterben in Deutschland 60000 Menschen am plötzlichen Herztod. Unmittelbar ausgelöst wird er fast immer durch eine Herzrhythmusstörung, dem Kammerflimmern, das zum Herzstillstand führt. Überwiegend sind Menschen im mittleren und höheren Alter vom plötzlichen Herztod betroffen, Männer laut Pressemitteilung deutlich häufiger als Frauen. Als gefährdet gelten Personen mit einer bereits vorliegenden strukturellen Herzerkrankung, wie insbesondere der koronaren Herzkrankheit (KHK). Bei der KHK sind die Herzkranzgefäße oder auch Koronararterien, die das Herz mit sauer- und nährstoffreichem Blut versorgen, verengt, sodass es zu einer Mangelversorgung des Herzmuskels kommen kann. Durch den vollständigen Verschluss eines Herzkranzgefäßes entsteht ein Herzinfarkt. Die KHK ist mitverursacht durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin). Auch die Genetik und ein ungesunder Lebensstil durch Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel spielen eine Rolle. Ursachen des plötzlichen Herztods können auch Herzmuskelerkrankungen, seltener Herzklappenerkrankungen sowie angeborene Herzfehler sein. Die beste Strategie ist es, Herzerkrankungen – allen voran die KHK – frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

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