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23.11.2019

Wohin mit dem Atommüll?

Vortrag und Debatte in Gundelfingen

In Gundremmingen lagert – wenn man die Radioaktivität als Maßstab nimmt – mehr Atommüll und mehr Plutonium als an jedem anderen Ort in Deutschland. Das schreibt die Initiative „Forum – Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik“ in einer Pressemitteilung. Doch Bayerns Regierung ducke sich weg und behindere damit die Endlagersuche in Deutschland. Der zuständige Umweltminister verweigere sogar den Besuch in Gundremmingen, heißt es. Mit der Bürgerinitiative hoffen die Beteiligten nach eigenen Angaben auf den Endlagersuchprozess, der nach vielen „nicht entschuldbaren“ Verzögerungen jetzt endlich laufe. Im Herbst 2020 werden die Teilgebiete veröffentlicht werden. Das sind die Gebiete, in denen nach Auswertung der vorhandenen Unterlagen ein Endlager denkbar ist und die dann näher untersucht werden sollen. Die meisten Menschen in Deutschland wissen wenig von dem Thema und betrachten es dann aus dem Blickwinkel: Hier aber auf keinen Fall.

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Mit dem Niederländer Jan Haverkamp konnte die Initiative laut Mitteilung einen europaweit anerkannten Fachmann für die Atomkraft und den Atommüll als Referenten gewinnen. Sein öffentlicher Vortrag mit dem Titel „Was soll mit unserem Atommüll geschehen?“ findet am Dienstag, 26. November, um 19.30 Uhr im Landgasthof Sonne in Gundelfingen statt. Anschließend steht eine Diskussion mit den Fachvertretern der Landtagsfraktionen von CSU, FDP, FW, GRÜNEN und SPD an. Bereits vorher, um 18.30 Uhr, hält die Initiative eine vereinsinterne Jahreshauptversammlung ab. (pm)

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