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Dillingen
10.02.2024

Dillinger Nachtumzug: Anfangs friedlich, später einige Gewalt-Delikte

Etwa 10.000 Besucher feierten am Freitagabend ausgelassen beim Dillinger Nachtumzug. Einige Gäste schlugen aber über die Stränge. Die Polizei meldet mehrere Gewaltdelikte.
Foto: Marcus Merk

Etwa 10.000 Besucher haben am Freitag einen farbenfrohen Nachtumzug gesehen. Sanitäter, Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Zwei Tage lang haben Ehrenamtliche vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) vor dem Nachtumzug bei der Dillinger Feuerwehr ein "Lazarett" aufgebaut. In den Innenräumen sind noch aus der Ferne Partyhits wie "Sweet Caroline" und "Hulapalu" zu hören. Etwa 10.000 Menschen machen am Freitagabend in Dillingen die Nacht zum Tag. Wer von den Sanitätern und Ärzten aufgenommen wird, für den ist allerdings die Party vorbei. 65 Ehrenamtliche der Rotkreuzbereitschaften im Landkreis um Kreisbereitschaftsleiter Wilhelm Nittbaur und seinen Stellvertreter Rainer Kammergruber kümmern sich in der Sanitätsstation bei der Feuerwehr und auf dem Festplatz um "Alkoholleichen" und Umzugsbesucher, die bei Stürzen oder Rangeleien Verletzungen erlitten haben. Nittbaur spricht anfangs von einem friedlichen Nachtumzug. Ein etwa 20-Jähriger habe allerdings bereits um 20 Uhr behandelt werden müssen. "Er war halt richtig bsuffa", sagt Nittbaur. 

"Da haben viele draußen Spaß am Trinken"

Gegen 22 Uhr kommt bei der "Einsatzleitung Sanität" die Information herein, dass sich ein Umzugsteilnehmer an der Großen Kreuzung an der Hand verletzt habe. Einsatzleiter Kammergruber erklärt, dass das Wetter beim Nachtumzug eine große Rolle spiele. Bei Schnee und Eis seien in der Regel mehr Menschen nach Stürzen zu behandeln. An diesem Freitag ist es aber nach anfänglichen Regentropfen trocken und für den Februar ziemlich warm. "Da haben viele draußen Spaß am Trinken", vermutet Kammergruber. Dass gegen 22 Uhr noch verhältnismäßig wenig in der Sanitätsstation bei der Feuerwehr los ist, sei ein gutes Zeichen. "Wenn wir hier wenig Arbeit haben, geht es den Leuten gut", betont Kammergruber. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, denn am Samstag meldet die Polizei einige Gewalt-Delikte.

Im Hintergrund des großen Narrenspektakels sind auch die Feuerwehr mit rund 70 Einsatzkräften, das THW mit 45 Ehrenamtlichen und die Katastrophenschutz-Unterstützungsgruppe im Einsatz, informieren Stadtbrandinspektor Markus Pfeifer und sein Stellvertreter Jochen Bucher. "Wir machen das gerne, es ist doch schön, wenn in Dillingen etwas los ist", sagt Bucher. Neben den 250 Helfern und Helferinnen der Steinheimer Faschingsfreunde, die den Umzug zum elften Mal organisiert haben, und Security-Mitarbeitenden ist auch die Polizei mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Die genaue Zahl nennt der Leiter der Polizeiinspektion Dillingen, Ralf Bührle, nicht. Nur so viel: "Es sind weniger als 100 Polizeibeamte, aber mehr als 50 im Einsatz."

Das Rote Kreuz hatte in den Räumen der Dillinger Feuerwehr Liegen aufgestellt, um Betrunkene und Verletzte zu versorgen. Auf dem Foto von links: die Mediziner Michael Münch, Eva Meisenzahl, Eva Werdin, Kreisbereitschafstleiter Wilhelm Nittbaur, Stadtbrandinspektor Markus Pfeifer sowie die Ärzte Rainer Schindler und Roman Ruef.
Foto: Berthold Veh

Nach dem Nachtumzug meldet die Polizei am Samstagvormittag zwölf Delikte, das sind einige mehr als im vergangenen Jahr. Ein 19-Jähriger geriet vor dem Start gegen 18.35 Uhr anscheinend grundlos auf dem Parkplatz Nachtweide in Streit mit anderen Umzugsteilnehmern. Der junge Mann stürzte bei dem Handgemenge, strampelte beim Eintreffen der Polizei auf dem Boden liegend wild um sich und traf dabei zwei Beamte. Der 19-Jährige musste wegen einer Nasenverletzung ärztlich untersucht werden. Die Beamten fesselten den erheblich alkoholisierten Mann, der ein Einhandmesser in seiner Hosentasche hatte. 

Ein 29-Jähriger wurde während der Wagenburg am Freitagabend auf dem Parkplatz Nachtweide von einem bislang Unbekannten mit der Faust auf das Auge geschlagen. Er erlitt eine Schwellung und klagte über Schmerzen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und erbittet Zeugenhinweise unter Telefon 09071/560. Ein 21-Jähriger und ein 20-Jähriger befanden sich ebenfalls am Freitagabend auf einem Wikinger-Wagen auf dem Parkplatz in der Nachtweide, als der Ältere von beiden von einem bislang Unbekannten vom Wagen gerissen wurde. Der 21-Jährige wurde dabei ebenso wie der 20-Jährige leicht verletzt. Auch in einem dritten Fall bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Gegen 20 Uhr wurde ein 24-Jähriger von einem bislang Unbekannten durch mehrere Schläge auf seine Brust leicht verletzt. Gegen 22.30 Uhr schlug ein 20-Jähriger auf dem Parkplatz Nachtweide einem 21-Jährigen und einem 28-Jährigen jeweils mit der Hand in das Gesicht. Dabei erlitten beide leichte Verletzungen. Der 20-Jährige sei zuvor beleidigt worden, heißt es. Die Polizei ermittelt in beide Richtungen. In den späten Abendstunden wurde auch ein 22-Jähriger von zwei bislang Unbekannten körperlich angegangen. Der junge Mann erlitt dabei eine leichte Verletzung im Gesicht.

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Unbekannte treten auf den Kopf eines 17-Jährigen ein

In der Kapuzinerstraße kam es gegen 22.35 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 17-Jährigen und einer unbekannten, dreiköpfigen Personengruppe. Im Verlauf des Streits schlugen und traten die Täter laut Polizeibericht unter anderem auf den Kopf des 17-Jährigen ein. Der Jugendliche wurde nach Angaben der Polizei glücklicherweise nur leicht verletzt. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zwei der Beschuldigten hätten ein „Swat-Kostüm“ getragen, der dritte einen schwarzen Adidas-Anzug mit Streifen. Die Polizeiinspektion Dillingen erbittet Zeugenhinweise – ebenso wie im folgenden Fall: Im Bereich des Karolinenwegs wurden gegen 23.45 Uhr ein 24-Jähriger und dessen 21-Jähriger Begleiter nach Angaben der Polizei von einer dreiköpfigen, bislang unbekannten Personengruppe unvermittelt angegriffen und mit Fäusten geschlagen. Die beiden Männer erlitten leichte Verletzungen, die Tätergruppe flüchtete. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. 

Kurz nach 0.30 Uhr kam es in der Donaustraße zu einem Streit zwischen einem 17-Jährigen und einem 22-Jährigen. Es entstand daraus eine Rangelei, in deren Verlauf der 22-Jährige vom 17-Jährigen geschlagen wurde. Zudem ging die Brille eines 20-Jährigen zu Bruch. Der 22-Jährige wurde leicht am Auge verletzt. 

31-Jähriger schlägt einer Frau unvermittelt ins Gesicht

Eine 26-Jährige hielt sich kurz vor 1.30 Uhr mit Freunden im Bereich eines Cafés in der Kapuzinerstraße auf, als ein 31-Jähriger auf sie zukam und zunächst frauenfeindliche Sprüche äußerte. Anschließend schlug der Mann laut Polizei der Frau unvermittelt ins Gesicht. Sie erlitt dadurch mittelstarke Gesichtsverletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Beim Versuch, der 26-Jährigen zu helfen, schlug der 31-Jährige auch noch dem 30-jährigen Begleiter der Frau ins Gesicht. Der attackierte Mann verlor dadurch einen Teil seines Schneidezahns. Der Angreifer konnte zwar mit seiner Personengruppe zunächst flüchten, wurde jedoch inzwischen als Täter ermittelt. 

In zwei Fällen ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung: Kurz nach 22 Uhr trafen die Beamten einen 15-Jährigen in der Unterführung in der Röhmstraße sitzend mit einer Graffiti-Sprühdose an. An einer Mauer befand sich ein frisches, großes Graffiti. Am Samstag kurz nach 3 Uhr wurde ein 20-Jähriger dabei beobachtet, wie er in der Donaustraße ein auf einem Verkehrsschild angebrachtes Stadtwappen wegriss. Der Schaden wird vorab auf etwa 150 Euro geschätzt. (AZ)

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