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  3. Landkreis Dillingen: Minister Mehring (FW) sichert bei Besuch in Gundelfingen schnelle Hilfe zu

Landkreis Dillingen
09.06.2024

Minister Mehring (FW) sichert bei Besuch in Gundelfingen schnelle Hilfe zu

Die Tennisanlage des FC Gundelfingen steht unter Wasser. Digitalminister Fabian Mehring (Dritter von rechts) sicherte den Vereinen die schnelle und unbürokratische Hilfe des Freistaats Bayern zu.
Foto: Elias Braun

Auch Umweltpolitiker Alexander Flierl (CSU) macht sich ein Bild von den Hochwasser-Schäden im Landkreis Dillingen. Abgeordneter Knoll und Landrat Müller bei Poldern einig.

Zum Auftakt der Freiluftsaison hatte Bayerns Digitalminister Fabian Mehring noch selbst auf dem Tennisplatz des FC Gundelfingen zur Saisoneröffnung aufgeschlagen. Nun lud der Verein den Minister erneut auf seine Sportanlage, um dem Kabinettsmitglied stellvertretend für viele Vereine in ganz Nordschwaben aus erster Hand zu zeigen, welche gigantische Zerstörung das Hochwasser im Sportbereich angerichtet hat. Noch immer steht das Wasser am Samstag gut einen Meter hoch auf den Tennisplätzen. Auch das Vereinsheim der Gundelfinger Tennisfreunde ist ein Raub der Flut geworden. Als Mehring zusammen mit Landrat Markus Müller und Bürgermeister Dieter Nägele ankommt, wischen die Mitglieder das Wasser aus den Räumen und bringen die kaputte Inneneinrichtung zum Sperrmüll. Ein ähnliches Bild eröffnet sich Minister, Landrat und Bürgermeister beim anschließenden Besuch der Fußballabteilung des FC Gundelfingen, wo ebenfalls mit Bagger und zahllosen ehrenamtlichen Helfern aufgeräumt wird. 

Sichtlich betroffen vom Ausmaß der Schäden auf dem Gundelfinger Sportgelände, bedankte sich Mehring laut Pressemitteilung bei den ehrenamtlichen Helfern und versuchte unter Verweis auf die Beschlussfassung des Ministerrats vom Dienstag Mut zu machen: „Wir lassen als Staatsregierung niemanden in Bayern mit diesem Wahnsinn alleine." Er sicherte auch den Vereinen eine schnelle und unkomplizierte Hilfe durch den Freistaat zu. Gemeinsam mit Landrat Müller und Bürgermeister Nägele erläuterte der Minister die hierzu kurzfristig geschaffenen Nothilfen sowie das zwischen Staatsregierung und Landessportverband abgestimmte Verfahren, das der Vereinswelt unbürokratisch und schnell beim Wiederaufbau von Sportanlagen helfen soll. „Wir haben das am Dienstag beschlossen und überweisen seit Donnerstag bereits die Gelder“, sagte Mehring. 

Mehring bittet auch andere Vereine um Hilfe

Mit Blick auf den weiteren Verlauf der Tennissaison und die noch ausstehenden Relegationsspiele im Fußball nahm Mehring auch die Sportverbände und ihre Spielleiter in die Pflicht und forderte pragmatische Lösungen mit Augenmaß ein: „Die Menschen in unserer Heimat pumpen in diesen Tagen ihre Keller leer und stehen teilweise vor den Scherben ihrer Existenz. Viele waren die ganze Woche über im Feuerwehreinsatz und haben kaum geschlafen. Die Leute in unserer Region haben jetzt wahrlich andere Sorgen als zu kicken oder den Tennisschläger zu schwingen“, so Mehring. Seinen Eindruck aus Gundelfingen schilderte Mehring anschließend den Präsidenten des Bayerischen Fußball- (BFV) und Tennisverbands (BTV) und warb für möglichst weitreichende Möglichkeiten zur Verlegung von Spielen, um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Mehring bat auch andere Vereine um ihre Hilfe: „Wir müssen jetzt zusammenhalten und beispielsweise Ausweichmöglichkeiten für betroffene Teams auf benachbarten Anlagen freischaufeln, die verschont geblieben sind.“

Knoll: Der dezentrale Hochwasserschutz muss im Fokus stehen

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Manuel Knoll informierte sich MdL Alexander Flierl, umweltpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion und Vorsitzender des Umweltausschusses, den Stimmkreis. bei Landrat Markus Müller über die Auswirkungen der Hochwasserereignisse im Landkreis Dillingen. Flierl und Knoll waren sich laut Pressemitteilung mit Müller einig, dass neben der Flutpolder-Diskussion ebenso der dezentrale Hochwasserschutz an den Donauzuläufen in den Fokus genommen und verbessert werden müsse. Durch einen ausreichenden Grundschutz an der Donau und den Nebenflüssen wäre das Ausmaß der Überschwemmungen in Mörslingen und Peterswörth zumindest reduzierbar gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Landrat Müller betonte, dass das Pferd von hinten aufgezäumt würde, würde man jetzt über die Errichtung von Flutpoldern diskutieren. „Notwendig ist zunächst ein flächendeckender Grundschutz im Umfang von mindestens HQ100 mit vielen lokalen Maßnahmen. Davon hätten bei frühzeitiger Umsetzung viele betroffene Kommunen profitiert“, sagte Müller.

Landtagsabgeordneter Manuel Knoll mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses Alexander Flierl, MdL, an der Egau in Dillingen.
Foto: Büro Knoll

Umweltpolitiker Flierl war ursprünglich für ein Gespräch mit der Interessengemeinschaft Flutpolder in den Stimmkreis gekommen, das Thema hatte durch die Unwetter in den vergangenen Tagen eine ganz besondere Brisanz gewonnen. „Die Niederschläge in der vergangenen Woche haben gezeigt, dass wir mit Nachdruck daran arbeiten müssen, den Hochwasserschutz bereits an den Nebenflüssen auszubauen, um die Bevölkerung nachhaltig zu schützen“, sagte Knoll. Seiner Meinung nach solle das Wasserwirtschaftsamt dazu befähigt werden, Hochwasserschutzkonzepte, die zum Teil bereits bestehen, schneller und unkomplizierter umzusetzen. Damit könne auch die Stadt Wertingen besser vor derartigen schweren Starkregenereignissen geschützt werden. Knoll zeigte sich skeptisch, ob die bestehende Flutpolderplanung bei diesem Ereignis geholfen hätte. Flierl betonte, dass Bayern in den vergangenen Jahren viel in den Hochwasserschutz investiert habe. In den kommenden Jahren seien dafür weitere zwei Milliarden Euro eingeplant. (AZ)

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