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  3. Lauingen: Die Moschee-Gemeinde in Lauingen feiert die Kermes

Lauingen
15.05.2024

Die Moschee-Gemeinde in Lauingen feiert die Kermes

Einige Zelte stehen schon auf dem Platz vor der Moschee in Lauingen. Am Freitag geht dort die Kermes los.
Foto: Jonathan Mayer

Mehrere tausend Besucher werden am Wochenende an der Hicret-Moschee zum großen Kulturfest erwartet. Es gibt traditionelles Essen, Führungen und Zeit für Fragen.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: Die Mitglieder der muslimischen Gemeinde der Hicret-Moschee in Lauingen haben schon einige weiße Zelte rund um den Parkplatz aufgestellt, weitere sollen folgen. Das Programm für das kommende Wochenende steht. Denn am Freitagmittag beginnt das große jährliche Kulturfest auf dem Gelände, die Kermes. Sami Bisgin gehört dem Vereinsvorstand an. Ihm ist die Vorfreude schon anzumerken. Er sagt: "Bei uns hat die Kultur viel mit der Küche zu tun." Deswegen ist einer der wichtigsten Programmpunkte auch das Essen. 

Bisgin zählt auf: Köner Kebab, Pide, Adana Kebab, Köfte, vegetarische Gözleme mit Spinat oder Käse. Auch ein ganzes Lamm, das wie ein Spanferkel stundenlang an einem Spieß gegrillt wird, soll es wieder geben. Das komme jedes Jahr hervorragend an. Erstmals soll es auch Tantuni geben, ein Fladenbrot gefüllt mit Rindfleisch und Gemüse, das speziell gewürzt wird. Die Gemeinde will außerdem mit frischen Getränken die Trinkkultur vermitteln und feiern: frisch zubereiteter Ayran, türkischer Tee und Mokka wird es unter anderem geben. Dafür wird auch eine Teeecke eingerichtet, in der man bequem auf dem Boden sitzen und Getränke genießen kann, ganz, wie es im osmanischen Reich üblich war, sagt Bisgin. 

Bei der Kermes in Lauingen kann man auch über den Islam lernen

Seit 2007 gehört die Kermes so ziemlich jedes Jahr zum festen Programm im Kalender der Lauinger Moschee. "Wir wollten unsere Kultur zeigen und vermitteln", sagt Bisgin. Aus diesem Gedanken ist ein wiederkehrendes Fest geworden. Aus diesem Grund gibt es am Wochenende auch wieder Führungen durch die Moschee. Dafür stehen Moscheeführer bereit, die eine zehntägige Ausbildung absolvieren müssen. Sie erzählen den Gästen nicht nur über den Islam, sondern auch über die Geschichte der türkischen Gemeinschaft in Deutschland, von der Zeit der sogenannten Gastarbeiter bis heute in die dritte und vierte Generation. Und: Die Gäste können alles fragen, was sie immer schon wissen wollten. "Das finde ich sehr wichtig. Oft sind es auch ähnliche Fragen", sagt Bisgin und lacht. Viele wollten wissen, was es mit dem Kopftuch auf sich hat oder wieso Muslime fasten. "Da sind fast jedes Jahr Leute dabei, die sagen, sie leben seit 20 Jahren hier, waren aber noch nie in der Moschee." Und viele würden danach feststellen, dass es einige Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam gibt. Etwa der Prophet Abraham, der darüber hinaus auch im Judentum verehrt wird. Genau deshalb sei es der Gemeinde wichtig, die Türen zu öffnen und den Menschen ihre Kultur und Religion zu zeigen. 

Für die kleinen Gäste wird es wieder eine Hüpfburg und eine Kindereisenbahn geben. Außerdem gibt es Marktstände mit muslimischer Kleidung und türkischen Produkten. Die Einnahmen aus dem Fest sollen in diesem Jahr der Moschee zugutekommen. Denn die Gemeinde plant einen Anbau ans Gebäude, um mehr Deutschkurse anbieten und einen Schlafplatz für den Imam, der künftig in Deutschland ausgebildet wird, schaffen zu können. 

Sami Bisgin freut sich schon auf das Fest, das von Freitag (12 bis 22 Uhr) bis Sonntag (jeweils 11 bis 22 Uhr) geht. "Die Anspannung ist natürlich trotzdem da", sagt er in der Hoffnung, dass alles gut geht. In den vergangenen Jahren habe aber immer alles geklappt. Und auch die eher mäßigen Wetteraussichten machen ihm nichts aus. "Wir hatten die Jahre über immer einen nassen Tag." Deswegen gebe es die Zelte. Nur eine Herausforderung bleibt: die Parkplatzsituation. Bisgin empfiehlt den Gästen deshalb, näher an der Stadt, etwa am Wittelsbacher Platz, zu parken und zur Moschee zu laufen. 

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