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  3. Lauingen: Muss man am weltgrößten Osternest in Lauingen etwas ändern?

Lauingen
18.04.2024

Muss man am weltgrößten Osternest in Lauingen etwas ändern?

Das Osternest in Lauingen gilt als Attraktion für Touristen. Doch gibt es auch Verbesserungswünsche.
Foto: Simone Fritzmeier (Archivbild)

In Lauingen ist man stolz auf den "touristischen Anziehungspunkt". Doch gibt es im Stadtrat auch Verbesserungswünsche. Die Diskussion wird jedoch schnell abgewürgt.

75.000 kleine bunte Eier, dazu fünf riesige, 300 Kilogramm schwere. Das ist das weltgrößte Osternest in Lauingen. Jedes Jahr um Ostern ziert es den Marktplatz. So war das auch in diesem Jahr. Doch ist diesmal etwas anders. Im Stadtrat werden am Dienstagabend Verbesserungswünsche geäußert. Und die lösen ihrerseits Kritik vom Dritten Bürgermeister aus. Muss sich also etwas ändern am Lauinger Weltrekord?

Gerhard Frieß, Fraktionschef der Freien Wähler, spricht das Thema an. Das Osternest, das der Kulturmarkt vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat und das in Zusammenarbeit mit dem Bauhof aufgestellt wird, habe zwar guten Zulauf erhalten. Doch habe es auch Kritik gegeben. Frieß sei zugetragen worden, dass es schade sei, dass es dort keine Verkaufsstände oder Ähnliches gebe. Nur die umliegenden Gastronomen am Marktplatz profitierten von den Touristen, die das Osternest anlockt. Frieß schlägt eine Hütte wie am Weihnachtsmarkt vor, von der aus Getränke und Speisen verkauft werden könnten, etwa von den Vereinen. Außerdem gebe es keine Souvenirs, obwohl sich viele Besucherinnen und Besucher solche wünschten. "Das sollte in unsere Überlegungen einbezogen werden", so Frieß. 

"Das jetzt zu zerlegen, finde ich total falsch", sagt der Dritte Bürgermeister

Ins selbe Horn bläst Rolf Brenndörfer, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat. Das Osternest sei ein "touristischer Anziehungspunkt", auch wenn viele Lauingerinnen und Lauinger es schon gar nicht mehr wahrnehmen würden. Er habe mit einer Fahrradgruppe aus Nördlingen gesprochen, die das Nest zwar schön fand, aber laut Brenndörfer sagten einige: "Es ist nicht liebevoll gemacht." Sie störten sich an den Autos auf und um den Marktplatz. Außerdem sei das Umfeld nicht schön hergerichtet, findet Brenndörfer. Eine Sitzbank habe direkt hinter den Auspuffrohren der abgestellten Autos gestanden. "Da saß natürlich niemand", sagt er. "Wenn man sowas macht, sollte man schauen, dass das Umfeld stimmt." In diesem Jahr habe man gar nicht drumherum laufen können. Seine Idee: Das Nest nur alle zwei bis drei Jahre aufstellen und dazu ein buntes Programm anbieten. Dann werde daraus wieder eine Attraktion. 

Für diesen Vorstoß ernten Frieß und Brenndörfer jedoch ungewöhnlich scharfe Kritik vom Dritten Bürgermeister Dietmar Bulling (SPD). Er ist selbst aktiv beim Kulturmarkt und betont: "Wir müssen doch gottfroh sein, dass diese Gruppe das noch macht." Der Verein bestehe aus zehn bis zwölf älteren Herren, die sich viel Mühe gäben und viele Veranstaltungen planten. "Die haben ein dickes Lob verdient." Und: "Das jetzt zu zerlegen, finde ich total falsch." Brenndörfer versucht da noch, sich zu verteidigen. Niemand wolle den Kulturmarkt kritisieren. Es könnten ja verschiedene Vereine zusammenarbeiten. Doch dann wird die Debatte abgewürgt. Markus Stuhler (SPD) stellt einen Antrag zur Geschäftsordnung, um die Diskussion zu beenden. Und Bürgermeisterin Katja Müller (CSU) beendet sie schließlich auch. 

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