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  3. Prozess in Dillingen: Mann steigt betrunken in Lauinger Firmen ein und lässt Ausweis liegen

Prozess in Dillingen
24.04.2024

Mann steigt betrunken in Lauinger Firmen ein und lässt Ausweis liegen

Ein heute 32-Jähriger muss sich vor dem Dillinger Amtsgericht verantworten.
Foto: Andreas Zidar (Archivbild)

Ein heute 32-Jähriger bricht betrunken in eine Lagerhalle und ein Firmengebäude ein. Deshalb muss er sich vor dem Dillinger Amtsgericht verantworten.

Es ist die Nacht des 31. Juli 2022. Ein damals 30-Jähriger trifft sich in Lauingen mit Freunden, um etwas zu trinken. Als er mitten in der Nacht den Heimweg antritt, läuft er durch das Industriegebiet und verfehlt sein eigentliches Ziel. Er landet auf dem Gelände eines Möbelhauses und verschafft sich Zutritt zu einer Lagerhalle. Daraus entwendet er einen Kühlschrank und stellt ihn mutmaßlich zum Abtransport bereit – der nie erfolgt. Daraufhin läuft er zu einer benachbarten Lackiererei und steigt dort durch ein gekipptes Fenster ein. Er nimmt einen Motorradhelm und den Schlüssel für eine Gitterbox im Außenbereich mit, die bleibt jedoch unberührt. Diese Taten wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Jetzt sitzt er auf der Anklagebank des Dillinger Amtsgerichts. 

Wie die Polizei auf den heute 32-Jährigen gekommen ist? Er habe zwar genannte Gegenstände mitgenommen, dafür aber seinen Rucksack samt Personalausweis und einer nur noch teils gefüllten Wodkaflasche liegenlassen. Als die Polizei ihn nach der Tat darüber informiert, packt er direkt alle entwendeten Gegenstände zusammen und nimmt sie mit auf die Dienststelle. Dort sagt er aus, er könne sich an nichts erinnern. Die Schäden, die den Firmen entstanden sind, habe er alle bezahlt. Die Vorwürfe bestreitet der Angeklagte nicht.

Überwachungsvideo aus Lauingen erhärtet Verdacht auf Trunkenheit

Der Polizeibeamte, der für die Bearbeitung des Falls zuständig war, spricht im Zeugenstand vom Überwachungsvideo der Nacht, das eine der Firmen aufgezeichnet hatte. "Der ist schon getorkelt", sagt er. Auch andere aufgezeichnete Aktionen, etwa an einem geparkten Lkw, ließen darauf schließen, dass der Angeklagte stark alkoholisiert war, sagt der Beamte. Der 32-Jährige sei während der Ermittlungen sehr kooperativ gewesen. Da er schon öfter wegen Alkohols mit dem Gesetz in Konflikt geraten sei, habe er sich freiwillig wegen seines Konsums bei der Caritas vorgestellt und an mehreren Sitzungen teilgenommen. Seitdem trinke er viel weniger.

Außerdem möchte er seinen Führerschein zurück, sagt er. Den habe er wegen Alkohol am Steuer verloren. Denn er habe eine Tochter, die mit seiner Ex-Partnerin rund 50 Kilometer entfernt an einem Ort mit schlechter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel wohnt. Und mit dieser möchte er mehr Zeit persönlich verbringen, nicht nur über Videotelefonie. 

Eine "gerade noch positive" Sozialprognose

Die Staatsanwältin fordert in ihrem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten, die auf vier Jahre zur Bewährung mit Bewährungshelfer ausgesetzt werden sollen. Dazu soll er 3000 Euro Geldstrafe zahlen. Zwar stehe der Mann unter offener Bewährung und sei vorbestraft. Jedoch könne sie ihm "gerade noch eine positive Sozialprognose" zuschreiben. Er habe einen Arbeitsvertrag, zudem habe er sich stets kooperativ verhalten, sich ohne Aufforderung mit seinem Alkoholkonsum beschäftigt und Wiedergutmachung geleistet. 

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Richterin Andrea Eisenbarth verurteilt den 32-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten, die zu drei Jahren Bewährung ausgesetzt werden sollen. Außerdem soll den Angeklagten ein Bewährungshelfer unterstützen. Zudem soll er insgesamt 1500 Euro an den Kinderschutzbund zahlen. Denn zu seinen Gunsten könne man ihrer Meinung nach vor allem werten, dass er selbstständig bei der Suchtberatung vorstellig wurde und dass er sofort aus eigenem Antrieb mit den Behörden kooperiert habe. Die noch offene Bewährung bleibe weiterhin bestehen, ebenso wie die Geldstrafe, die er davon noch abbezahlen müsse. "Wenn das nicht genug Druck für Sie ist, kommt eben am Ende das Gefängnis", sagt Eisenbarth abschließend. Beide Parteien verzichten am Ende auf den Gebrauch von Rechtsmitteln, dadurch ist das Urteil rechtskräftig.

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