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Gundelfingen

23.11.2018

Der FC Gundelfingen geht mit reichlich Respekt ins Derby

Nach seiner Rotsperre kehrt Christoph Schnelle zum Derby beim SC Ichenhausen in den FCG-Kader zurück.
Bild: Walter Brugger

Fußball-Landesliga Südwest: Vor den Leistungen des SC Ichenhausen kann Martin Weng nur den Hut ziehen. Sein Team muss der Coach des FC Gundelfingen wohl leicht umbauen.

Nach der Hinserie hatten sich die Verantwortlichen und Fußballer des Landesligisten FC Gundelfingen zusammengesessen und den Saisonverlauf ausgiebig analysiert. 18 Punkte hatte der FCG zu der Zeit auf der Habenseite, was nach dem Katastrophenstart letztlich noch eine versöhnliche Bilanz war. „Da haben wir uns auch die Ziele für die Rückrunde gesetzt. Dazu zählt, dass wir aus den Spielen bis zur Winterpause mehr Zähler sammeln als zum Start“, verrät Trainer Martin Weng. Dieses Ziel haben die Grün-Weißen vor dem Derby am Sonntag (14 Uhr) bereits erreicht, denn während es in den fünf Auftaktspielen gerade mal zu drei Punkten reichte, haben die Gundelfinger nun in den drei absolvierten Rückrundenpartien schon fünf Zähler verbucht. Für Weng geht das in Ordnung, doch zufrieden sind er und seine Schützlinge damit längst noch nicht.

Gundelfingen im Hinspiel unterlegen

„Du merkst in jeder Trainingseinheit, dass die Spieler brennen. Natürlich haben die Erfolge der vergangenen Wochen dazu beigetragen, das Selbstvertrauen ist enorm gewachsen“, freut sich der 33-Jährige, der keine Spur von Selbstzufriedenheit bei seinen Spielern erkennt. Ganz im Gegenteil, sie wollen auch beim SC Ichenhausen noch etwas gut machen. Das Hinspiel im Schwabenstadion verloren die Gärtnerstädter mit 1:2. „Ein Stück weit haben wir uns damals selbst geschlagen. Ich bin allerdings sicher, dass sich solche Fehler nicht wiederholen“, ist Weng optimistisch. Ob dies schon reicht, um in Ichenhausen zu punkten? „Das hängt auch vom Gegner ab. Ich muss ehrlich den Hut vor dem SCI ziehen. Nach dem Aderlass in der vergangenen Saison hat sich dort ein tolles Team entwickelt. Neuzugänge wie Boyer, Sturm oder Kustermann haben die Mannschaft enorm verstärkt“, lobt Martin Weng den Lokalrivalen, der hinter Tabellenführer TSV Landsberg die stärkste Offensive (45 Tore) vorweist.

Wer im Derby auf der FCG-Seite aufläuft, ist noch offen. Für Stürmer Johannes Hauf ist das Jahr wegen einer Meniskusverletzung gelaufen, Julian Elze ist verhindert und Stefan Winkler immer noch nicht beschwerdefrei. Daniel Cesar Viana dos Santos und Maximilian Braun hatten unter der Woche muskuläre Probleme. Dafür kehrt Christoph Schnelle nach abgelaufener Rotsperre in den Kader zurück.

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