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Brachstadt

04.10.2019

Der Meister fährt auf Rang zwei

Letztmals in dieser Saison gaben die Autocrosser des MC Kesseltal Gas – in Cunewalde bei Bautzen.
Bild: M. Baltzer

Motorsport: Kesseltaler Autocrosser beenden ihre Saison mit Topplatzierungen.

Zum Saisonfinale der Deutschen Autocrossmeisterschaft in Cunewalde bei Bautzen waren elf Fahrer des MC Kesseltal angereist – einige davon noch mit Chancen auf Topplatzierungen in ihren Klassen-Gesamtwertungen. Mit dem MCK-Pilot Jan Baltzer stand bei den Junioren-Serientourenwagen nach dem Heimrennen auf dem Kesseltalring der neue deutsche Meister dieser Division fest. Aufgrund dieser Tatsache nahm er jetzt am Rennen zum Internationalen Lausitzpokal in einem Crosskart teil – und belegte einen tollen zweiten Platz.

Eine starke Saison beendete bei den Serien-Tourenwagen die schnelle Tapfheimerin Steffi Geiger nochmals mit einem Topresultat. Nach starken Vorläufen kam sie im Finale hinter dem neuen deutschen Meister André Fölz auf einen starken zweiten Rang.

Fahrer aus Unterglauheim macht Hoffnung

Der Unterglauheimer Michael Jenning zeigte bei den Supertourenwagen-2WD, dass mit ihm der nächsten Saison zu rechnen sein wird. Nach mehreren Kinderkrankheiten an seinem Fahrzeug konnte er zum Saisonende hin zeigen, was möglich ist und wurde Dritter.

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Mit sehr guten Chancen auf den Vizemeister-Titel war Supertourenwagen Fahrer Andreas Fürst auf seinem schnellen Audi Quattro angereist. Doch es schlug der Defektteufel zu: Fürst musste schon im ersten Lauf seinen Wagen mit technischen Problemen, der nicht behoben werden konnte, abstellen. Besser lief es in dieser Klasse für Jens Baltzer. Erlitt im ersten Lauf zwar auch einen technischen Defekt, doch das Team konnte diesen mit viel Einsatz wieder beheben. Er kam letztlich auf Platz zwei ein.

In der Crosskart-Klasse war für Julia Baltzer und Marco Fürst im B-Finale als Achtzehnte und Elfter Schluss. Nathalie Straub aus Saffig konnte eine prima Saison mit einem starken dritten Platz in dieser starken Klasse beenden.

Micha Dollinger aus Kesselostheim musste am Ende einer durchwachsenen Saison bei den Spezial-Crossbuggy seinen Wagen im Finale vorzeitig mit technischem Defekt abstellen.

Nach zwei Meistertiteln in Folge ließ der Amerdinger Martin Fürst in einer harten Saison diesmal der Konkurrenz den Vortritt. Im letzten Saisonrennen zeigte er jedoch, dass weiterhin mit ihm zu rechnen ist, und wurde Dritter. Michael Straub hatte noch gute Chancen auf den Vizemeistertitel. Auch er fuhr nach guten Vorläufen und einem Wiederholungsstart im Finale auf den dritten Podiumsplatz.

Mit Mathias Behringer aus Lutzingen war ein weiterer starker MCKler am Start. Er wollte seinen neu aufgebauten Wagen für die nächste Saison testen und weiterentwickeln, musste aber nach einer Kollision im ersten Vorlauf das Rennen beenden. Nun geht es für die meisten Fahrer nach einer anstrengenden Saison in eine Winterpause.

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