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Fußball

06.04.2021

FC Lauingen auf Rang drei beim Sepp-Herberger-Preis

Der FC Lauingen stand in der „Endauslosung“ gegen Konkurrenz aus Borchen und Berlin. Auf Rang eins schaffte es der Frauen-Sportverein Moabit, die Nordschwaben erreichten bundesweit Platz drei der Kategorie „Fußball Digital“.
Foto: fcl

Plus Aktion: In der Kategorie „Fußball digital“ nominiert, sind die Gelb-Schwarzen jetzt vom Deutschen Fußball-Bund ausgezeichnet.

In diesem Jahr war alles anders: Die 16 Preisträger der Sepp-Herberger-Urkunden 2021 – darunter mit dem FC Lauingen (Schwaben, Kategorie „Fußball Digital“) und dem TSV 1919 Metten (Niederbayern, Kategorie „Behindertenfußball“) auch zwei Vereine aus dem Gebiet des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) – erhielt aufgrund der Corona-Pandemie erstmals im Rahmen einer TV-Show ihre Ehrung, die live über DFB-TV ausgestrahlt wurde. Neben Liveauftritten von prominenten Fußball-Persönlichkeiten bereicherten Musik-Acts das abwechslungsreiche Rahmenprogramm.

Der FC Lauingen belegte in der Kategorie „Fußball Digital“ Rang drei. Der Klub organisierte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie verschiedene digitale Angebote für seine Mitglieder, vor allem die eigenen Nachwuchskicker (DZ berichtete). Unter anderem wurden Videoschulungen zu abwechslungsreichen Themen, digitale Trainingseinheiten oder kreative „Challenges“ über die vereinseigenen Social-Media-Kanäle durchgeführt. In der Weihnachtszeit wurde aufwendig ein digitaler Weihnachtskalender, der mit unterschiedlichen interaktiven Aufgaben für die Mitglieder verbunden war, entwickelt. Im Kontext der Trainingsarbeit hat der FCL neue digitale Analysetools, wie beispielsweise Drohnen-Aufnahmen, eingeführt.

Glückwunsch vom BFV-Chef an Lauingen

BFV-Präsident Rainer Koch gratuliert den bayerischen Preisträgern: „Glückwunsch an die Verantwortlichen beim FC Lauingen. Dass unsere Vereine gerade in dieser so schwierigen Zeit der Pandemie nicht frustriert aufstecken, sondern mit Herzblut anpacken und auch abseits des Rasens alles dafür tun, dass der Sport im Fokus bleibt, ist absolut beeindruckend“ Der FC Lauingen sei ein tolles Beispiel, wie es auch ohne rollenden Ball gehen kann, mit größter digitaler Kompetenz seine Mitglieder buchstäblich zu bewegen und damit im Kontakt zu bleiben. „Vielen Dank dafür!“, sagte BFV-Präsident Koch.

Ebenfalls auf Platz drei landete der TSV Metten aus Niederbayern – und zwar in der Kategorie „Behindertenfußball“. Der Verein aus dem Landkreis Deggendorf hat bereits im Jahr 2016 eine Inklusionsmannschaft ins Leben gerufen, in der Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung im Alter zwischen acht und 20 Jahren gemeinsam Fußball spielen. Die Mannschaft nimmt am jährlichen BFV-Inklusionscup teil und richtet auch selbst Turniere aus. (pm/gül)

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