Dillingen

08.04.2019

Frust statt Meisterfeier

Wie ärgerlich: Benedikt Hirner führte schon 2:0 – um sein Einzel in der Verlängerung dann doch noch 2:3 zu verlieren.
Bild: Karl Aumiller

Tischtennis: Verbandsoberligist TV Dillingen verspielt historische Gelegenheit beim Heim-Krimi gegen Ingolstadt. Noch ist aber nicht alles verloren.

Es wäre so schön gewesen, es hat nicht sollen sein: Ein Heimsieg über den MTV 1881 Ingolstadt, und der vor dieser Saison erst aufgestiegene TV Dillingen hätte sich als neuer Titelträger der Tischtennis-Verbandsoberliga feiern lassen dürfen. Doch statt des Meisterjubels herrschte am Ende der spannenden Partie Frust über eine knappe 7:9-Niederlage. Die Folge: Vor dem Saisonfinale können sogar noch fünf Teams Erster werden. Die besten Karten hält jetzt Ingolstadt. Gewinnt der TVD am kommenden Samstag daheim gegen Vilshofen, ist ihm zumindest Rang zwei samt Aufstiegsrelegation sicher.

100 Zuschauer beim TV Dillingen

„Erst mal ist es schon eine Enttäuschung. Jetzt haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand, Ingolstadt muss patzen. Aber die Relegation wäre für uns auch eine tolle Sache“, bilanziert Abteilungsleiter Martin Lodner. „Das war eine ganz enge Kiste. Einige Spiele wurden knapp verloren, in denen wir schon auf der Siegerstraße waren“, blickt Abteilungsleiter Martin Lodner auf den „Krimi“ gegen Ingolstadt: „Über 100 Leute in der Halle sorgten für eine riesen Stimmung. Wir hatten einige Chancen, die Sache noch herumzureißen.“

So zum Beispiel durch Benedikt Hirner. Der Dillinger führte schon 2:0, verlor dann aber 2:3 in der Verlängerung. Und das Schlussdoppel verspielten den Remis-Punkt.

TVD – Ingolstadt 7:9. Azzam/Foag – Mazura/Teuber 11:2, 12:10, 11:5; Brandt/Jörg – Urbanek/Mader 11:8, 9:11, 9:11, 9:11; Hirner/Hofmann – Dömel/Schaer 5:11, 13:11, 5:11, 8:11; Mohamed Azzam – Christoph Mader 3:11, 13:11, 6:11, 13:11, 11:8; Ulrich Foag – Marej Urbanek 13:11, 11:7, 10:12, 9:11, 11:13; Andreas Brandt – Andreas Dömel 14:12, 11:7, 13:11; Benedikt Hirner – Lukas Mazura 9:11, 6:11, 11:8, 6:11; Marco Müller – Sebastian Schaer 11:5, 11:9, 6:11, 5:11, 11:7; Matthias Jörg – Florian Teuber 12:10, 9:11, 8:11, 8:11; Mohamed Azzam – Matej Urbanek 4:11, 11:2, 10:12, 11:3, 11:5; Ulrich Foag – Christoph Mader 3:11, 7:11, 10:12; Andreas Brandt – Lukas Mazura 10:12, 9:11, 11:8, 11:8, 11:4; Benedikt Hirner – Andreas Dömel 11:8, 11:2, 6:11, 13:15, 10:12; Marco Müller – Florian Teuber 9:11, 10:12, 11:9, 11:8, 5:11; Matthias Jörg – Sebastian Schaer 12:10, 11:6, 11:7; Azzam/Foag – Urbanek/Mader 10:12, 11:7, 4:11, 9:11

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