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Landkreis Dillingen

30.07.2020

In Bayern nur gegen Bayern

Jetzt rollen die Bälle in Bayern endlich wieder: ncht nur im Mannschaftstraining, sondern auch bei Testspielen mit Teams aus anderen Vereinen.
Bild: Peter Kleist

Fußball: Testspiele der Amateurkicker sind nun doch erlaubt. Altenberg und Staufen dürfen im Bachtal gegeneinander antreten.

Entgegen einer ersten Mitteilung vom Dienstag: Trainingsspiele sind im bayerischen Amateurfußball ab sofort doch wieder möglich. Dies hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf Nachfrage des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) in einem Brief an BFV-Präsident Rainer Koch klargestellt. Demnach ist unter der Voraussetzung einer Kontaktdatenerfassung gemäß des Corona-Rahmenhygienekonzepts Sport das Training in festen Gruppen zugelassen. Daran anknüpfend gehören auch Trainingsspiele grundsätzlich zu den erlaubten Lockerungsmaßnahmen.

Wenn Trainingsspiele vereinsübergreifend angesetzt werden, sind sie auf Partien zwischen Vereinen aus Bayern begrenzt. Und zwar, wenn diese in Bayern stattfinden. Letztere Klarstellung ergab die Nachfrage der Donau-Zeitung/Wertinger Zeitung beim Fußball-Bezirk Schwaben, Kreisspielleiter Franz Bohmann und der BFV-Rechtsabteilung. So dürfen die Bachtal-Bayern des SV Altenberg und der Eintracht Staufen weiterhin zu Tests nach Württemberg fahren, wo sie unter WFV-Regie auch ihren Punkt- und Pokalspielbetrieb abwickeln. Sie dürfen sich aber aktuell keine württembergischen Gäste zu Testspielen nach Bayern einladen. Daheim dürften sie nun aber sowohl gegeneinander wie auch gegen andere bayerische Teams testen.

Aber ohne Zuschauer

Bei den jetzt doch gestatteten Testpartien innerhalb Bayerns ist eine namentliche Erfassung aller am Spielbetrieb Beteiligten zu gewährleisten. Und die Spiele sind ohne Zuschauer abzuhalten. „Bereits mit Umsetzung der ersten Lockerungsschritte hatte sich gezeigt, dass der organisierte Sport mit den neu gewonnenen Freiheiten pflichtbewusst umgeht und die Ausübung des Sports im Rahmen der gesetzten Vorgaben sicherstellt“, erklärt das Innenministerium.

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In der letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause hatte Bayern keine weiteren Lockerungen hinsichtlich der schrittweisen Wiederaufnahme des Amateurfußball-Spielbetriebs im Freistaat beschlossen. „Es hat sich gelohnt, dass wir im Sinne unserer Vereine noch einmal bei der Politik vorgesprochen haben. Wir sind sehr glücklich, dass ab sofort wieder Trainingsspiele möglich sind – wenn auch ohne Zuschauer“, erklärt BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher in einer Pressemitteilung: „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Wettkampfspielbetrieb in Bayern. Gemeinsam mit unserem Verbandsarzt Dr. Werner Krutsch werden wir in den kommenden Tagen ein handhabbares Hygienekonzept präsentieren, mit dem wir und unsere Vereine unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.“

Die Re-Start-Pläne des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) sehen aktuell vor, dass die unterbrochene Spielzeit im September fortgesetzt wird, sollten dies die staatlichen Corona-Vorgaben dann auch erlauben. (pm/gül)

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