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Corona-Unterbrechung

30.10.2020

In welcher Sportart der Spielbetrieb bereits ruht

Nichts geht mehr im Tischtennis. Der Verband stellt den Spielbetrieb bereits an diesem Wochenende ein.
Bild: Peter Kleist (Archiv)

Theoretisch können an diesem Wochenende aber noch Begegnungen und Wettkämpfe ausgetragen werden

Die Lage im Sport, besonders auch die im Amateursport im Landkreis, ist momentan höchst unübersichtlich. Ob und wie Spiele oder Wettkämpfe derzeit stattfinden, wird häufig kurzfristig entschieden und vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig gemacht. Bis zum Donnerstagnachmittag sah es wie folgt aus.

„Wer am Samstag spielen will, der darf das“, betont Donau-Kreisspielleiter Franz Bohmann. Schließlich gelte das Sportverbot erst ab 2. November, so der BFV-Funktionär. In einigen Ligen stehen noch Nachholspiele an. So duelliert sich zum Beispiel Nord-Kreisligist BC Schretzheim morgen mit dem TSV Möttingen (siehe eigenen Bericht auf dieser Seite). Das vorgesehene Landesligaspiel des FC Gundelfingen am Sonntag beim FV Illertissen II ist allerdings abgesagt worden. Und ein kurzfristig angedachtes Nachholspiel in Durach oder gegen Egg an der Günz findet auch nicht statt. In Durach geht es nicht und Egg will nicht, hieß es gestern Nachmittag aus dem FCG-Lager. Mit einigen Begegnungen im Ligapokal auf Kreisebene, so Bohmann, sei hingegen noch zu rechnen. Wenn Vereine aber Bedenken haben, können sie ohne Angaben von Gründen die Partie absagen. Der Ligapokal in den Bezirksligen startet am morgigen Samstag mit dem ersten Spieltag. Da steht das Zusamtalderby zwischen dem SC Altenmünster und dem TSV Wertingen auf dem Terminplan. Das Aufeinandertreffen wurde von den Gastgebern aufgrund des hohen Inzidenzwerts im Landkreis Augsburg bereits am Mittwochabend abgesagt. Für den TSV Wertingen bedeutet dies, dass nach einem Abschlusstraining am heutigen Freitag ab sofort die Winterpause beginnt. „Am 6. Februar beginnen wir dann mit den Vorbereitungen für die Restsaison“, informiert TSV-Abteilungsleiter Christoph Krebs.

Eigentlich hatten sich die Tischtennis-Cracks des TV Dillingen für Samstag auf die beiden Verbandsoberliga-Heimspiele gegen Vilshofen und den MTV Ingolstadt I gefreut, ehe die verschärften Corona-Maßnahmen den Spielbetrieb im November lahmlegen. Daraus wird aber nichts. Obwohl das von der Regierung verhängte November-Verbot für den Amateursport-Betrieb erst am Montag greift, hat der bayerische Tischtennis-Verband seinen Spielbetrieb bereits ab 30. Oktober ausgesetzt. Eine Fortsetzung zum jetzigen Zeitpunkt sei weder zielführend noch sinnvoll, heißt es auf der Verbandshomepage. Durch Rückzüge, Nichtantreten, ausgefallene Spiele und immer mehr Hallensperrungen sei ein fairer Spielbetrieb nicht mehr zu gewährleisten.

Die Corona-Taskforce des Deutschen Keglerbunds hat entschieden, den Spieltag der Bundesligen am kommenden Wochenende wegen der aktuellen Corona-Entwicklung zu verschieben. Betroffen davon sind auch die Damen des BC Schretzheim in der Zweiten Bundesliga. Man werde die weitere Corona-Entwicklung sowie Entscheidungen der Bundes- und Landesregierungen beobachten und spätestens am 18. November die weitere Vorgehensweise in Bezug auf den Spielbetrieb bekannt geben, so der Kegelbund.

Bereits seit dem Wochenende 24./25. Oktober ruht der Spielbetrieb in allen schwäbischen Ligen. Mit dem Re-Start Mitte November wird es durch die beschlossenen Maßnahmen der Regierung vom vergangenen Mittwoch nichts mehr. Jetzt hoffen die Landkreisteams des TV Gundelfingen, des TSV Wertingen und der HSG Lauingen-Wittislingen, dass im Dezember unter Berücksichtigung strenger Hygieneregeln wieder gespielt werden kann.

Den heutigen Freitag und den morgigen Samstag wollen die Vereine in den Schützengauen Donau-Brenz-Egau und Wertingen noch für Wettkämpfe nutzen. Während laut Gauschützenmeister Josef Gosser (Haunsheim) an Donau, Brenz und Egau ausschließlich interne Wettbewerbe wie zum Beispiel ein Königsschießen oder Duelle um die Vereinsmeisterschaft stattfinden, kommt es an Zusam und Lech (Gau Wertingen) auch zu ganz normalen Pokal- oder Rundenwettkämpfen, wie Hubert Gerblinger erklärt. „Wir verbieten nichts“, so der Gauschützenmeister. So kommt es beispielsweise am heutigen Freitag in einem sogenannten Fernwettkampf zum Vergleich zwischen Gerblingers Heimatverein „Gemütlichkeit“ Geratshofen und den Schützen aus Eisenbrechtshofen. Sowohl Gerblinger als auch Gosser hoffen, dass nach dem Lockdown im November die Schießstände im Dezember wieder freigegeben werden. Viele Duelle müssen neu terminiert werden. „Das müssen die Vereine dann selbst regeln“, betont Gerblinger.

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