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Volleyball

20.12.2019

Siegesserie der VGG-Damen reißt ab

Gundelfingerinnen kommen gegen Gosheim nur schwer in Gang

Der SC Tapfheim war der lachende Dritte beim Spieltag der drei besten Kreisliga-Teams in Gosheim. Der als Tabellen-Dritte angereiste Gast zeigte sich in beiden Partien bärenstark und nahm alle sechs Punkte mit. Die Damen der Volleyballgemeinschaft Gundelfingen fanden hingegen in der ungeliebten Sualafeldhalle nur selten ihren Spielrhythmus und standen am Ende ohne Punktgewinn da.

Der Spieltag begann gleich mit einem Paukenschlag: Der SC Tapfheim spielte die Gastgeberinnen aus Gosheim, die bislang ohne Satzverlust durch die Saison kamen, phasenweise buchstäblich an die Wand (3:1). Die VGG-Damen konnten diese überraschende Niederlage des Tabellenführers jedoch nicht zu ihren Gunsten nutzen. Im Spitzenspiel des Tages kamen sie anschließend gegen den SF Gosheim nur schwer in Gang. Immer wieder haderte man mit der ungewohnt niedrigen und kleinen Halle.

Gleichzeitig musste sich das Team nach der notwendigen Neubesetzung auf Libero- und Stellerposition erst einmal finden, um überhaupt ein vernünftiges Angriffsspiel aufzuziehen. Erst im zweiten Satz klappte das besser und als die Gastgeberinnen im dritten Satz ebenfalls Schwächen zeigten, kam man nochmals auf 1:2 Sätze heran. Desolat war dann der vierte Satz, in dem insbesondere in der Annahme gegen starke Gosheimer Aufschlägerinnen überhaupt nichts mehr ging (15:25, 21:25, 25:15, 10:25).

Siegesserie der VGG-Damen reißt ab

Ganz ähnlich verlief die Partie gegen den SC Tapfheim. Auf gute Aktionen im Angriff folgten immer wieder Schwächen in der Annahme und Feldverteidigung, die über den ganzen Spieltag verhinderten, dass man in einen Spielfluss kam und den Gegner immer wieder ins Spiel zurückbrachte. So war Unsicherheit in allen drei Sätzen im Gundelfinger Spiel Trumpf, was wiederum stark aufspielende Tapfheimerinnen zu nutzen wussten (23:25, 17:25, 23:25).

VGG-Trainer Jürgen Wetzstein konnte am Ende nicht zufrieden sein: „Heute hat einfach die Konstanz gefehlt, die gegen starke Mannschaften wie Gosheim und Tapfheim notwendig gewesen wären. Unsere Schwächen in der Feldabwehr und Annahme wurden gnadenlos ausgenutzt.“ Gleichwohl gibt es noch keinen Grund, das Rennen um die Aufstiegs- und Relegationsplätze abzuhaken. Wetzstein: „Nach diesem Spieltag ist noch alles möglich – und wir haben das Potenzial, uns in der Rückrunde noch zu steigern.“

Bäurle, Bay, Dechant, Kaifer, Mair, Schuhmair, Strobel, Wanner, Zielinski. (wtz)

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