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Nachruf

13.06.2017

Sportler, Trainer und Referent

Adolf Holl ist nach langer Krankheit gestorben.

Sportschule Magosch trauert um Adolf Holl, der nach langer Krankheit gestorben ist. Er hat viele Kinder im Taekwondo trainiert

Die Sportschule Magosch trauert um einen langjährigen Trainer. Nach langer Krankheit verstarb Adolf Holl aus Schretzheim. Die Sportler kannten ihn als Sportkameraden, Trainer und Referenten. Für viele war er auch ein guter und immer hilfsbereiter Freund.

In Dillingen hat er 1981 mit Taekwondo und Allkampf angefangen. Durch seinen Einsatz und seinen Willen hat er sich im Kampfsport einen guten Namen erarbeitet. Dabei hat er als Trainer gearbeitet und sich in höhere Regionen der Kampfkunst hochgekämpft. Den Großmeister (5. DAN) im Taekwondo im Oktober 2009 und den 4. Dan Allkampf-Jitsu im April 2013 hat er sich schweißtreibend erkämpft. Auch an vielen Meisterschaften hat er mit Erfolg teilgenommen und zusammen mit seiner Frau Susanne deutsche Meistertitel errungen.

Ein besonderes Anliegen war ihm aber die Ausbildung der Kinder. In den langen Jahren als Kindertrainer begleitete er unzählige Kinder ein Stück auf ihrem Lebensweg. In zahlreichen Sondereinheiten bereitete er sie auf Meisterschaften vor, was sich dann auch in den Erfolgen widerspiegelte. Auch bei den Galas für die Kartei der Not war er mit einer lustigen Einlage seiner Kindergruppe im Programm. Auch als Referent auf Bundesbreitensportlehrgängen begeisterte er die Kinder und war so auch über die Grenzen Bayerns bekannt. Für seine Tätigkeit und seine Erfolge wurde er mehrfach von der Stadt Dillingen bei der Sportlerehrung ausgezeichnet. Dazu kam die Ehrung vom BLSV sowie 2016 die silberne Ehrennadel des Vereins, des Taekwondo-Clubs Donau-Lech-Iller.

So, wie er im Kampfsport seine Leistungen und Erfolge mit Spaß, aber zielorientiert erkämpft hat, so hat er auch gegen seine Krankheit gekämpft. In mehr als sechs Jahren hat er den Mut nicht verloren. Dabei halfen ihm seine Frau, enge Freunde und seine Sportkollegen. Auch das Kindertraining hat er bis zum Frühjahr durchgeführt. So hat er bis zuletzt seinen Humor nicht verloren. Seine Wünsche hat er sich fast alle erfüllen können. Ein besonderer Dank geht auch an Dr. Schindler, der ihn in freundschaftlicher und hilfsbereiter Art betreut hat, schreiben seine Sportkameraden in ihrem Nachruf.

Am Freitag wurde er nach dem Trauergottesdienst beigesetzt. Mit seiner Frau und seinen Kindern begleiteten ihn Freunde und Sportler aus dem schwäbischen Raum bei seinem letzten Gang. (TRAPP)

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