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Fußball

14.07.2020

Wie funktioniert der Ligapokal?

Rainer Zeiser
Bild: Ernst Mayer

Bezirksspielleiter Rainer Zeiser hat ein Konzept

Durch weitere Lockerungen der Bayerischen Staatsregierung könnte der gewünschte Re-Start in den Fußball-Amateurligen im September Wirklichkeit werden. Schwabens Bezirksspielleiter Rainer Zeiser ( Bubesheim) hat sich bereits Gedanken gemacht, wie es im Falle eines Falles weitergehen kann. „Wir fangen mit sechs Spieltagen im Rahmen des neu geschaffenen Ligapokals an“, so der Funktionär gegenüber unserer Zeitung. Am Beispiel der Bezirksliga Nord zeigt Zeiser auf, wie der Wettbewerb laufen soll: Die 16 Vereine werden in vier Vierergruppen eingeteilt und würden am Wochenende 5./6. September mit dem ersten Spieltag starten.

Bei Hin- und Rückspiel hat jede Mannschaft sechs Begegnungen zu bestreiten, sodass die erste Pokalrunde am 11. Oktober beendet wäre. Danach geht es mit dem ersten kompletten Spieltag nach der Corona-Pause in der normalen Punktrunde bis zum 15. November mit fünf Begegnungen pro Verein weiter. Bevor dann im April die restlichen fünf Durchgänge der unterbrochenen Saison 2019/2020 ausgetragen werden sollen, wird der Ligapokal mit der Zwischenrunde ab Mitte März 2021 fortgesetzt. Hier erfolgen dann in Hin- und Rückspielen Überkreuzbegegnungen zwischen einem Tabellenersten und einem Tabellenletzten der Vierergruppen. Der Tabellenzweite spielt gegen einen Tabellendritten.

Für die Verlierer aus beiden Zwischenrundenspielen ist der Ligapokal beendet, die Sieger spielen dann in weiteren K.-o.-Runden so lange weiter, bis der schwäbische Pokalsieger aus beiden Bezirksligen (Nord- und Südgruppe) gekürt ist. Dieser kann dann über eine Hintertür in die Landesliga aufsteigen. Setzt sich ein Team durch, das in der normalen Punktrunde zu den Absteigern zählt, bekommt dieses als Belohnung den Klassenerhalt sozusagen geschenkt.

Wird ein Team Pokalsieger, das über die normale Punktrunde Meister wird, geht der Tabellenzweite in die Landesliga hoch. „Ich hoffe, dass alle Vereine beim Ligapokalwettbewerb dabei sind, wenngleich die Teilnahme auf Freiwilligkeit basiert“, so Zeiser. Die vier Vierergruppen aus der Gruppe Nord will der Bezirksspielleiter nach regionaler Zugehörigkeit wie folgt einteilen: (her)

Gruppe 1: SC Bubesheim, VfL Günzburg, SC Altenmünster, TSV Wertingen

Gruppe 2: TSV Gersthofen, TSV Meitingen, TSV Aindling, FC Affing

Gruppe 3: FC Stätzling, TSV Hollenbach, VfL Ecknach, BC Adelzhausen

Gruppe 4: TSV Nördlingen II, SV Holzkirchen, TSV Rain II, FC Mertingen

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