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Sport-Porträt
21.01.2023

In Donaualtheim ist er eine Institution

Seit 27 Jahren ist Peter Röger Ehrenvorsitzender des SV Donaualtheim.
2 Bilder
Seit 27 Jahren ist Peter Röger Ehrenvorsitzender des SV Donaualtheim.
Foto: Herdin

Porträt: Mit 49 Jahren wurde Peter Röger zum Ehrenvorsitzenden des SVD ernannt. Warum er nach Ärgermit der Stadt Dillingen als Vereinsboss zurückgetreten ist und er sich Sorgen um den VdK-Ortsverband macht.

In jungen Jahren hat er die Katholische Landjugend in seinem Heimatort Donaualtheim geleitet, an der Gründung der Faschingsgesellschaft Hallo Wach in den 1960er-Jahren war er nicht ganz unbeteiligt. Und seit 2015 ist er Vorsitzender des VDK-Ortsverbandes Donaualtheim-Hausen. Am meisten in einem seiner ausgeübten Ehrenämter hat sich Peter Röger freilich beim SV Donaualtheim engagiert. 20 Jahre lang – von 1974 bis 1994 – war er Vorsitzender beim Sportverein vor den Toren Dillingens. Seit Ende 1995 ist der heute 76-Jährige Ehrenvorsitzender des SVD.

Zweites Spielfeld scheitert an 8000 Mark

Sein Nachfolger als Vereinschef, Anton Schnelle, hat ihm bei der Weihnachtsfeier 1995 den Titel „Ehrenvorstand“ verliehen, worüber sich Peter Röger „sehr freute“, wie er schmunzelnd eingesteht. Dass er nach zwei Jahrzehnten an der Spitze des Vereins im Alter von 48 Jahren quasi über Nacht sein Amt zur Verfügung stellte, hatte nichts mit vermeintlichen Ärgernissen innerhalb des SVD zu tun: „Ich war einfach sauer, weil es uns die Stadt nicht ermöglichte, ein zweites großes Fußballfeld zu bauen.“ Dabei habe er insgesamt drei verschiedene Pläne entworfen und Möglichkeiten aufgezeigt, auf welchen angrenzenden Grundstücken zum bestehenden SVD-Sportgelände ein zweites Spielfeld entstehen könnte. Gescheitert, so Röger, sei es letztlich an 2000 Quadratmetern Grund und 8000 D-Mark, welche die Stadt Dillingen für den Dorfverein hätte aufbringen müssen.

Als Röger zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, ruhte sich der ehemalige Maurermeister und jetzige Rentner nicht auf den Lorbeeren des Vereins ein. Im Gegenteil: Er packte weiter mit an und war die treibende Kraft beim Sportheim-Anbau in den Jahren 1996 und 1997. Röger, der in seiner beruflichen Laufbahn als Maurermeister unter anderem die Bauleitung bei der Errichtung des Stadions beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim innehatte, plante das Donaualtheimer Projekt und übernahm wie selbstverständlich auch die Bauleitung für die Erweiterung des Sportheims. Selbst hat er dabei nicht allzu oft Kelle oder Spachtel in die Hand nehmen müssen. „Ich habe viel organisiert und delegiert“, sagt Röger lächelnd. An freiwilligen Arbeitskräften habe es dabei nie gefehlt. „Oft waren mehr Leute auf der Baustelle als eigentlich notwendig“, schwärmt er noch heute von der Hilfsbereitschaft der SVD-Mitglieder.

An solche Geschichten wie diese wird gelegentlich erinnert, wenn Peter Röger und seine Freunde von der Herren-Gymnastikgruppe nach absolviertem Training an jedem Donnerstag in Erinnerungen über das Vereinsgeschehen beim SV Donaualtheim schwelgen. Von sportlichen Erfolgen wie etwa dem Bezirksliga-Aufstieg der Fußballer in den 1980er-Jahren oder dem Boom bei den Fußball-Frauen mit dem Sprung in die Bezirksoberliga ist ebenso die Rede wie von den zahlreichen Faschingsbällen im alten Sportheim, als oft bis zum Morgengrauen das Tanzbein geschwungen wurde.

Der 76-Jährige Peter Röger hat beim Verein im Dillinger Stadtteil einige Baumaßnahmen durchgeführt, wie den Sportheimanbau in den Jahren 1996 und 1997.
Foto: Herdin

Zu dieser Zeit war Thomas Rehm, einer von derzeit drei gleichberechtigten Vorsitzenden beim SVD, noch gar nicht geboren. Für den 30-Jährigen sind Typen wie Peter Röger oder auch Konrad Gallenmüller – einem anderen Ehrenmitglied im Verein – ob ihrer Vita nicht nur Vorbilder, „sie geben uns auch die Motivation, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Rehm auch im Namen seiner Vorstandskollegen Johannes Kufeld und Tobias Späth.

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Röger ist eine "Institution"

Den Ehrenvorsitzenden Peter Röger bezeichnet Thomas Rehm als „Institution“ im Verein, ja sogar im gesamten Ort Donaualtheim. Seit 45 Jahren ist er mit Ehefrau Carmen verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkelkind. Die Rögers leben alle unter einem Dach im schmucken Eigenheim im Dillinger Stadtteil. Was der Senior besonders schätzt, ist, wenn alle drei Generationen gemeinsam zum Essen an einem Tisch sitzen. Wegen Corona wurde dieses Ritual allerdings aus Vorsichtsmaßnahmen eingeschränkt. „Jetzt beginnt sich Gott sei Dank alles wieder zu normalisieren“, freut sich Peter Röger auf viele Gespräche in der Familienrunde.

Was ihm derzeit allerdings Sorgen bereitet, ist der Fortbestand des VDK-Ortsverbandes Donaualtheim-Hausen. Wenn sich bei den anstehenden Neuwahlen im Frühjahr kein Nachfolger für Peter Röger als Vorsitzender finden lässt, dann drohe ähnlich wie beim Ortsverband Schretzheim-Steinheim die Auflösung. Solche Sorgen muss sich der Ehrenvorsitzende des SVD um den Sportverein zum Glück nicht machen. Und die Hoffnung, dass irgendwann ein zweites großes Fußballfeld in Donaualtheim entstehen wird, hat er längst noch nicht aufgegeben. 

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