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  3. Wertingen: Die Pflegeschule in Wertingen wird familienfreundlich

Wertingen
27.07.2023

Die Pflegeschule in Wertingen wird familienfreundlich

An der Pflegeschule in Wertingen kann man nun auch in Teilzeit ausgebildet werden. Von links: Auszubildende Scarlett Beatrix Damm, Leiterin Angelika Wolf, Auszubildende Sabrina Furnari und Auszubildender Rafail Doulis.
Foto: Alexandra Schuster

Die Berufsfachschulen für Pflege in Wertingen bieten als erste in Schwaben ab 2023 eine familienfreundliche Ausbildung in der Pflege in Teilzeit an. Derzeit herrscht noch Prüfungsstress.

Ein gängiger Rat für junge Leute lautet: "Such dir eine Arbeit aus, die dir Spaß macht, dann musst du nie wieder arbeiten." Diesen Eindruck vermitteln drei von vielen Auszubildenden zur Pflegekraft in Wertingen und Dillingen. Man merkt Ihnen an, dass sie Freude an ihrem Beruf haben und mit Herz und Verstand dabei sind. Sabrina Furnari, Scarlett Beatrix Damm und Rafail Doulis absolvieren momentan die Ausbildung und man hört viel positives Feedback. “Ich sehe so viele Vorteile in der Pflege, man hilft Menschen, man versorgt sie und hilft ihnen gesund zu werden“, so Dammund. Den meisten ist bewusst, dass die Pflege ein schöner, aber auch ein Beruf mit so mancher Herausforderung ist. Aber ein Lächeln von einem Menschen, die richtige Maßnahme bei Krankheit ergriffen, das sind Momente, welche einen in seinem tagtäglichen Tun bekräftigen. Es zeigt auch, dass man trotz mancher Schwierigkeiten mit der generalisierten Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann das richtige erlernt.

In Teilzeit zur Pflegekraft werden

Dies ermöglichen unter einem Dach gemeinsam die Berufsfachschule für Pflege in Wertingen, welche hier mit einer Schule an zwei Schulungsorten in der Pestalozzistraße und am Ebersberg vertreten ist und die Berufsfachschule in Dillingen. Auch die Altenpflegehilfe ist hier vor Ort in Wertingen mit im Haus. Theorie und Praxisstunden sind gleichmäßig verteilt. Der Träger der Schule sind die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen, welche mit vielfältigen Einrichtungen kooperieren, um den Anforderungen der praktischen Ausbildung gerecht zu werden. Neben dem theoretischen Part gehört auch die praktische Arbeit, wie beispielsweise im Krankenhaus, im Altenheim St. Klara, in den Altenheimen aus Höchstädt und noch vielen mehr dazu. Die Schulleitung hat die 59-jährige Angelika Wolf seit 2020 am Standort Wertingen und in Dillingen Miriam Brummer. Wolf hat in ihrer Grundausbildung Altenpflegerin gelernt und daraufhin eine Weiterbildung zur Lehrkraft gemacht.

„Wir haben hier in Wertingen eine gute Ausbildungssituation und derzeit gesamt in Wertingen rund 80 Schüler und in Dillingen circa 60 “, so Wolf. Vor Januar 2020 wurden laut Pflegeberufereformgesetz die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflegeausbildung zu einer generalistischen Pflegeausbildung zusammengefasst.

„Die Pflegeausbildung hat sich durch die Generalistik verändert, die Schüler lernen jetzt von jedem Bereich in der Pflege etwas kennen, aber nicht mehr so tief“, so Wolf. Die Schüler haben praktische Einsätze in der Langzeit-und Akutpflege. Zudem liegen die Schwerpunkte in der ambulanten Pflege, Pädiatrie und in der Psychiatrie.

Vielfältiges Wissen wird vermittelt

“Die Auszubildenden haben jetzt ein vielfältigeres Wissen und können nach ihrer Ausbildung in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Ein großer Schwerpunkt, neben dem medizinischen und pflegerischem, ist in unserem Lehrplan unter anderem der Umgang mit Menschen“, so die Leiterin. Neu ist, dass man diesen Weg jetzt im Herbst zum neuen Schuljahr auch in Teilzeit ermöglichen will. Die Ausbildung ist inhaltlich identisch mit dem regulären dreijährigen Angebot, dauert aber vier Jahre. Wer keine Zeit für eine Vollzeitausbildung hat, kann den Beruf der Pflegefachkraft ab dem neuen Schuljahr auf einem anderen Weg durchziehen. Vorteil ist, dass man dadurch Familie und Privates optimal mit der Ausbildung verbinden kann. “Durch den großen Pflegenotstand haben wir uns überlegt, wie man das Interesse bei den Menschen für diese Ausbildung wecken kann“, so Wolf. Durch die flexible Schulzeit am Vormittag, ermöglicht es beispielsweise Müttern, den Beruf zu erlernen. Somit sind die Kinder versorgt und man kann als Elternteil sich trotzdem noch beruflich verwirklichen und hat noch Zeit für Familie und Haushalt.

„Derzeit stehen für den kommenden Jahrgang im Vollzeitkurs circa 28 Plätze zur Verfügung und in der Teilzeit plant man mit 16“, berichtet Wolf. Die aktuellen Schüler seien vom Alter und den Interessen bunt gemischt. Das Alter variiert von 16 Jahren bis zu 50-Jährigen. Die Schüler kommen aus dem Landkreis, aber auch von weiter her wie aus Heidenheim. Die Schule ist auch zertifiziert für Umschulungen. Nach der Ausbildung bieten sich verschiedene Spezialisierungs-und Weiterbildungs- sowie vielfältige Studienmöglichkeiten an.

Am Freitag, 4. August, ab 19 Uhr wird im Foyer der Stadthalle Wertingen der Abschluss nach dreijähriger Ausbildung der Klasse 2020-2023 in einem festlichen Rahmen gefeiert. Unter dem Motto „Mit dem Abschluss in den Händen werden Helden zu Legenden!“sollen die Schüler gefeiert werden. 


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