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Ziertheim
24.08.2023

Als in Ziertheim noch der Adel lebte

Ein Rest der Umfassungsmauer der Schlossanlage ist bis heute erhalten. Sie erinnert an die Adelsgeschlechter in Ziertheim.
Foto: Eugen Zacher

Plus Viele wissen heute nicht mehr, dass in Ziertheim einst Adlige lebten. Relikte aus dieser Zeit sind teilweise noch erhalten.

Das Ziertheimer Archiv hat sich jüngst mit der Geschichte des örtlichen Adels befasst und ist dabei auf interessante Informationen gestoßen. Der deutsche Adel war eine bis 1919 gesellschaftlich privilegierte Bevölkerungsgruppe, die mit bestimmten Vorrechten ausgestattet war. Aufzeichnungen aus dem Beginn des späten Mittelalters um das Jahr 1350 belegen, dass in Ziertheim eine Adelsfamilie wohnte. Leider sind nähere Angaben über diesen, wohl ersten Adelsstamm nicht vorhanden. Erst nach dem 30-Jährigen Krieg werden Namen von adligen Familien, wie die Herren von Chenay, Wütz von Arnholz und Schobelizki erwähnt. Um das Jahr 1670 taucht das Adelsgeschlecht der Herren Handl von Laiblachsberg auf, von denen in den geschichtlichen Darlegungen mehr bekannt ist. Sie haben fast hundert Jahre auf dem Ziertheimer Schlossbau gelebt. Sie gehörten dem sogenannten niederen Adel an und hatten die einfache Gerichtsbarkeit inne. Eigentumsdelikte, Körperverletzungen, Streitigkeiten unter den Ortsbewohnern, Beleidigungen, Grenzstreitigkeiten und ähnliche, niedere Delikte des Alltags zählten in ihre Zuständigkeit. So konnten von ihnen Geldstrafen und leichtere Leibstrafen über straffällige Einwohner verhängt werden. Schwere Leibstrafen oder gar Folter waren hingegen ausschließlich der höheren Gerichtsbarkeit vorbehalten.

Wie das Ziertheimer Schloss einst aussah

Die Grabplatten des Adelsgeschlechtes der Herren Handl von Laiblachsberg, die am Fuße des Chorbogens auf der linken wie auf der rechten Seite in der Ziertheimer Kirche eingemauert sind, tragen das Wappen der Adelsfamilie.
Foto: Eugen Zacher

An die Herren Handl von Laiblachsberg erinnern heute zwei Grabplatten, die am Fuße des Chorgewölbes in der Pfarrkirche St. Veronika in Ziertheim angebracht sind. Es ist anzunehmen, dass beide Adlige aus dieser Familie in der Kirche bestattet wurden. Auf der rechten Seite Johann Jakob Ferdinand Handl von Laiblachsberg und auf der linken Johannes Christoph Handl von Laiblachsberg. Beide lebten anfangs des 17. Jahrhunderts. Ersterer studierte in Neuburg und Heidelberg Sprachwissenschaften und Bildungswesen, Johannes Christoph Handl von Laiblachsberg in Dillingen und Ingolstadt Philosophie und Recht. Es ist anzunehmen, dass sie sich aufgrund ihres erworbenen Wissensstandes nicht immer auf der Ziertheimer Hofmark aufhielten, jedoch beweist ihre Grabstätte in der Kirche ihre enge Verbindung zum Ort und dem ehemaligen Schlossgebäude. 

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