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Jahresrückblick

28.12.2019

2019: So sportlich war das Jahr in der Region

König Fußball kostete wieder viele Nerven. Daneben war aber auch in anderen Sportarten einiges geboten.

  • König Fußball sorgt für Emotionen

Jede Menge Spannung und vor allem Emotionen bot das Fußball-Jahr 2019 in der Region. Allen voran ließ der TSV Rain keine Langeweile aufkommen. Als Fünfter der Bayernliga Süd starteten die Rainer ins neue Jahr und gaben unter Trainer Daniel Schneider mächtig Gas. Bis zum Saisonende hatten sie sich den zweiten Platz erspielt – Relegation. Wieder einmal ging es um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Die folgenden Wochen hatten es in sich. Zunächst hieß es warten, bis feststand, wer Relegationsgegner sein würde, denn dieser hing vom Abschneiden des FC Ingolstadt in der 2. Bundesliga ab. Es ging letztlich gegen den SV Heimstetten, gegen den die Rainer nach einem 1:1 im Hinspiel und einer 1:2-Niederlage den Kürzeren zogen.

Doch die Rainer hatten noch eine Chance, denn es war ein weiterer Platz in der Regionalliga Bayern frei. Diesmal hatten die Tillystädter mehr Glück und schlugen die DJK Gebenbach knapp (2:0 und 0:1) – der Aufstieg war perfekt.

Regionalliga-Relegation. TSV Rain spielt gegen SV Heimstetten.Auf dem Bild in rot ist Luburic, Marco von TSV Rain.
Bild: Szilvia Izsó

In der starken Regionalliga Bayern legten die Rainer – unter dem neuen Trainer Alex Käs – dann einen guten Start hin und holten sechs Punkte aus den ersten vier Spielen. Doch dann ging es stetig bergab, bis der TSV auf dem letzten Platz angekommen war. Durch einen Spurt im November mit vier Siegen verschafften sich die Rainer aber wieder Luft in der Tabelle und gingen auf dem zwölften Platz in die Winterpause.

2019: So sportlich war das Jahr in der Region

Auf den Fußballplätzen in den unteren Ligen ging es teilweise nicht weniger dramatisch zu. Der SV Donaumünster-Erlingshofen musste nach zwei Jahren in der Bezirksliga den Weg zurück in die Kreisliga antreten, in der das Team zur Winterpause auf dem vierten Platz liegt. Für der SV Münster ging es hinunter in die Kreisklasse, während die SG Gundelsheim/FC Weilheim-Rehau in die A-Klasse abstieg. In der B-Klasse ist der SC Tapfheim angelangt. Den Titel feiern konnte dagegen der FC Mertingen in der Kreisliga, dem im Saisonfinale gegen Verfolger Wertingen ein 0:0 genügte, um sich die Meisterschaft zu sichern. Der FCM überwintert knapp über der Abstiegszone, hat allerdings zwei Spiele weniger absolviert. Ebenfalls Meister, allerdings in der A-Klasse, wurde der TSV Ebermergen, dem dadurch der sofortige Wiederaufstieg in die Kreisklasse gelang.

In die Saisonverlängerung gingen neben dem TSV Rain noch vier weitere Teams: Dem FSV Buchdorf gelang der Aufstieg in die Kreisklasse nach zwei Relegationsspielen, während der TSV Wolferstadt unterlag und in dieser blieb. Auch der TSV Bäumenheim durfte weiter in der Kreisklasse spielen, da er mit 2:1 nach Verlängerung sein Relegationsspiel gewann. Auch der SV Mauren hatte es nicht leicht, er benötigte das Elfmeterschießen, um den Aufstieg in die A-Klasse zu feiern.

  • Holprige Saison der Monheimer Turner findet gutes Ende

Die Saison 2019 hatte man sich beim TSV Monheim auch anders vorgestellt. Nachdem es für die Turner der 2. Bundesliga bereits 2018 eher durchwachsen gelaufen war, setzte man diesmal dennoch bewusst auf eigene Kräfte und verzichtete auf Unterstützung durch ausländische Athleten. Allerdings schlug das Verletzungspech zu. Leistungsträger Julius Rabenstein fiel wegen eines Kreuzbandrisses komplett aus, und auch Tim Leibiger war verletzungsbedingt erst zur Saisonmitte wieder einsatzbereit. So kassierte die Mannschaft gleich zu Beginn die erste Niederlage gegen Nachbar Buttenwiesen.

Jan Lederer kam für den TSV Monheim in der Saison 2019 zum Einsatz.
Bild: Michael Hitzler

Nachdem der TSV den ersten Heimwettkampf gegen den TV Bühl 47:30 für sich entscheiden konnte, gingen alle weiteren Begegnungen verloren. Zu viele Fehler und Unsicherheiten gab es aufseiten der Monheimer. Am Saisonende wurde es spannend, denn auch der TV Bühl hatte nur einen Wettkampf gewonnen. Durch das bessere Verhältnis bei den Gerätepunkten verteidigten die Jurastädter aber den vorletzten Platz, und Bühl musste somit absteigen.

  • Großer Sport in der Region

Hervorragende Leistungen zeigten die Athleten aus der Region auch im Jahr 2019.

Titelgarantin Als solche erwies sich einmal mehr die Wittesheimer Triathletin Theresa Wild. Bei der Challenge Heilbronn wurde die 27-Jährige deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse (W 25) über die Mitteldistanz. Ein paar Wochen später ging sie über die Ironman-Distanz in Roth an den Start und wurde Zehnte in ihrer Altersklasse in dem international besetzten Feld.

Freudestrahlend kam Theresa Wild nach 10:21:50 Stunden ins Ziel. Für die junge Triathletin ist die Roth Challenge immer ein ganz besonderer Wettkampf.
Bild: J. Wild

Starke Einzelleistungen Wenngleich die Segelfluggruppe Donauwörth-Monheim in der Bundesliga nach einigen Schwierigkeiten nur den 19. Platz erreichte, glänzte sie 2019 mit hervorragenden Einzelleistungen. Stefan Langer wurde deutscher Meister in der Clubklasse und qualifizierte sich damit für die WM. David Bauder wurde in der 15-Meter-Klasse im Bundeswettbewerb Zweiter und fliegt damit – wie auch Langer – in der Nationalmannschaft.

An der Platte Die Tischtennisspieler aus der Region waren in diesem Jahr wieder äußerst aktiv und einige taten sich dabei besonders hervor. So schaffte die erste Herrenmannschaft des TSV Rain den Durchmarsch in die Landesliga, in der sie während der laufenden Saison bereits einige Siege verbuchen konnte. Gar über einen deutschen Meistertitel freuen konnte sich die Ebermergenerin Simone Heiß (SpVgg Riedlingen), die gemeinsam mit ihrer Partnerin vom PSV Königsbrunn im Doppel angetreten war.

Tina Knöpfle (links) und Simone Heiß standen bei den deutschen Meisterschaften der Leistungsklassen im Doppel ganz oben auf dem Podest.

Motoren-Fieber Das Autocross-Wochenende auf dem Kesseltalring bei Brachstadt zog knapp 2800 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet an. Diese beobachteten im September nicht nur die spannenden Rennen im Kampf um die deutsche Meisterschaft, sie feierten auch am Abend im großen Festzelt.

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