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Kreis Donau-Ries

12.11.2019

Autofahrer rast bei Martinsumzug fast in Kindergruppe

Symbolbild
Bild: Marcus Merk

Ein 19-Jähriger wollte die Sperrung wegen der Veranstaltung nicht akzeptieren und durchbricht die Sperre in Monheim-Weilheim.

Einen Zwischenfall hat es beim Martinsumzug in Monheim-Weilheim (Kreis Donau-Ries) bereits am Freitagabend gegeben. Ein Autofahrer wäre fast in eine Kindergruppe gerast.

Der 19-jähriger Monheimer, der mit seinem Auto auf der Rehauer Straße in Weilheim unterwegs war, war scheinbar nicht bereit, Rücksicht auf die Kindergruppe zu nehmen. Denn die Sperrung für den Laternenumzug schien er missachten zu wollen.

Monheim-Weilheim: Feuerwehrmann wird fast überfahren

Das war geschehen: Ein 23-jähriger Feuerwehrmann musste gegen 18.15 Uhr zum Schutz des Lichterumzuges der Kindergarten- und Schulkinder kurzzeitig die Fahrbahn sperren. Dafür hatte er auf der Straße zwei Blitzleuchten mit Verkehrsleitkegeln aufgestellt und war zudem mit reflektierender Schutzkleidung und einer beleuchteten Kelle ausgestattet.

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Autofahrer muss jetzt mit Verfahren rechnen

Der 19-jährige Autofahrer fuhr zunächst von Rehau kommend auf die Sperre zu, ohne zu bremsen. Das passierte schließlich zu spät, so dass der Feuerwehrangehörige von der Fahrbahn ausweichen musste, um zu vermeiden, vom Fahrzeug frontal erfasst zu werden. In der Folge gab der Autofahrer erneut Gas und durchbrach den Sperrbereich. Erst direkt am Umzug kam er mit seinem Fahrzeug zum Stehen, weil er dort vor den Kindern warten musste.

Das Geschehen wurde der Polizei erst am Montag gemeldet. Gegen den Autofahrer wurde unter anderem wegen Nötigung im Straßenverkehr ein Verfahren eingeleitet.

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