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12.02.2015

Bewährtes Konzept für das Narrentreiben

So läuft heute der Lumpige Donnerstag in Rains Innenstadt

Heute Abend werden wieder Tausende Faschingsbegeisterte in die Rainer Innenstadt strömen, um den „Lumpigen Donnerstag“ zu feiern. Dabei gelten die gleichen Spielregeln wie in den vergangenen Jahren. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Dienstag festgelegt, dass die neun Stände auf dem Rathausplatz und in der Hauptstraße, an denen Speisen und Getränke verkauft werden, bis 2 Uhr betrieben werden dürfen. Die Musik im Freien muss um 1 Uhr beendet werden.

Es dürfen außerdem keine Gläser, Glasflaschen oder Einweggeschirr verwendet werden, aus den Gaststätten dürfen keine Gläser in den Straßenbereich gebracht werden. Der Platzbereich muss von den Standbetreibern um 8 Uhr am Freitagmorgen gereinigt übergeben werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass mit diesen Maßnahmen die Großveranstaltung „in einem kontrollierbaren Umfang“ gehalten werden kann, so Bürgermeister Gerhard Martin. Seit es dieses Konzept gibt, seien die Vorfälle bis auf unwesentliche Delikte zurückgegangen.

Es wurde auch wieder eine Sicherheitsfirma engagiert, die heute mit bis zu 30 Mitarbeitern in der Innenstadt vertreten sein wird. Auf Höhe des Gollinggäßchens und der Ausfahrt vom Oberen Eck werden jeweils Toilettenwagen aufgestellt. Die Kosten dafür, für den Sicherheitsdienst und die Sanitätsstaffel des Roten Kreuzes, belaufen sich auf rund 5000 Euro. Diese werden zum Teil über die Gebühren, die die Standbetreiber entrichten müssen, getragen. Die Stadträte stimmten dem Konzept einstimmig zu und beschlossen zugleich, dass diese Sperrstundenregelung auch in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll – sofern sich künftig keine negativen Erfahrungen in Sachen Sicherheit ergeben. (mwe)

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