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Buchdorf

09.01.2020

CSU-Kandidat Hertle: „Wir brauchen keinen neuen Wind“

Benjamin Hertle (36) aus Schwörsheim ist der Bürgermeisterkandidat der CSU Buchdorf.
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Benjamin Hertle (36) aus Schwörsheim ist der Bürgermeisterkandidat der CSU Buchdorf.
Bild: Jürgen Leykam

Benjamin Hertle ist jetzt offiziell von der CSU als Bürgermeisterkandidat nominiert. Amtsinhaber Georg Vellinger bewirbt sich für den Gemeinderat. 

Er hat viel vor: Benjamin Hertle geht für die CSU/Freie Bürger als Bürgermeisterkandidat in Buchdorf ins Rennen. „Aber an Bewährtem möchte ich festhalten“, erklärte der 36-Jährige, als er jetzt im Buchdorfer Pfarrheim nominiert wurde und von 51 Stimmen 50 Stimmen auf sich vereinigte. „Das bestärkt mich“, sagte Hertle.

CSU-Ortsvorsitzender und amtierender Bürgermeister Georg Vellinger freute sich, dass man einen fachkompetenten Bewerber präsentieren könne, „aber auch eine ausgewogene Liste mit Menschen, die sich zur Wahl im Gemeinderat stellen, weil sie den begonnenen Kurs weiterführen wollen.“ Er selbst kandidiert für den Gemeinderat – auf Platz 24.

Hertle stellte sich der Versammlung vor: Er wohnt in Schwörsheim und ist Bauamtschef der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Monheim. Hertle ist verheiratet, hat zwei Kinder. Engagiert ist er im Sportverein, aber auch bei der Feuerwehr.

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Der Kandidat legte ein Wahlprogramm vor und machte klar, dass er das begonnene Dorfzentrum mit all seinen Gebäuden und Möglichkeiten (Rat--, Geschäfts- und multifunktionalem Bürgerhaus sowie Dorfladen, Gastronomie und Praxisräumen) vollenden wolle. Mit großer Anstrengung wolle er versuchen, so Hertle, alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.

Gleich mehrmals betonte er, dass er sich vor allem dafür einsetzen wolle, die Infrastruktur im Ort zu verbessern. Ein Herzensanliegen seien ihm die Förderung der Wirtschaft und damit die Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen, aber auch der Vereine. Zugleich steht der Neubau des Feuerwehrhauses an, für das Sportheim soll eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden. Einen seiner Ansätze will er auch dem Ortsteil Baierfeld widmen: Hier müsse untersucht werden, inwiefern der Ort bei Starkregen gefährdet sei. Außerdem schwebt Hertle eine Radwegverbindung nach Buchdorf vor. Rund zwei Millionen Euro stünden im Moment jährlich zur Verfügung, um die Bauprojekte zu forcieren. Seine Devise: „Wir brauchen keinen neuen Wind, es bläst schon ein Wind. Dieser muss weiter sinnvoll gesteuert werden.“ Hertle gab an, zielstrebig zu sein und immer daran interessiert, Probleme in Gesprächen gemeinsam zu lösen. Das Bürgermeisteramt sei „anspruchsvoll und herausfordernd“, aber er fühle sich bestens gerüstet.

Bezirksrat Peter Schiele nahm die Gelegenheit wahr, dem derzeitigen Amtsinhaber Georg Vellinger zu danken, der den Posten seit 1990 bekleidet. Vellinger erklärte, dass er sich lange überlegt habe, ob er für den Gemeinderat kandidieren wolle. Letztlich habe er sich für eine Bewerbung entschieden, „weil ich im Gremium meine Erfahrung und mein Fachwissen einbringen kann“. Gerne würde er den neuen Bürgermeister unterstützen.

Auf der Liste der CSU und Freien Bürger kandidieren 24 Bewerber im Alter von 28 bis 73 Jahren, ein bunter Querschnitt aus der Buchdorfer Bevölkerung. Mit dabei sind auch wieder die bisher amtierenden gemeinderäte außer Armin Rebele. Auf die CSU/FB-Liste gewechselt hat zudem Susanne Mittl, Tochter von Georg Vellinger. (dz)

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