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27.11.2017

Das Ende zweier Serien

Wemdings Spartenleiter Manfred Spenninger durfte am Sonntag endlich den ersten Sieg 2017 bejubeln.
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Wemdings Spartenleiter Manfred Spenninger durfte am Sonntag endlich den ersten Sieg 2017 bejubeln.
Bild: Mack

Nachlese Während erneut viele Spiele ausfallen, feiert Wemding den ersten Sieg 2017. Der VfB kassiert nach 13 Monaten wieder eine Heimpleite – und braucht ab Sommer einen neuen Trainer

Landkreis Am Wochenende sind von den 29 angesetzten Fußballspielen mit DZ-Beteiligung lediglich neun absolviert worden. Grund für die vielen Absagen war – einmal mehr – das Wetter mit den daraus resultierenden Platzverhältnissen. Dennoch gab es einige interessante Ergebnisse: So feierte der TSV Wemding seinen ersten Sieg in der Kreisliga Nord, während die imposante Heimserie des Kreisklassisten VfB Oberndorf endete.

Wemding „Wemding lebt noch“ – damit brachte Spartenleiter Manfred Spenninger die Stimmung im Lager des TSV am Sonntagabend auf den Punkt. Mit 3:1 hatten die Wallfahrtsstädter zuvor bei der SG Alerheim gewonnen und damit im letzten Punktspiel des Jahres den ersten und einzigen Sieg 2017 eingefahren. Nach einer erfolglosen Horror-Rückrunde in der Bezirksliga mit dem sang- und klanglosen Abstieg ging es nach dem zweiten großen Sommerumbruch in Folge auch in der Kreisliga Nord weiter mit der Talfahrt. Immerhin war nach dem Trainerwechsel zu Maik Mokos im September ein leistungsmäßiger Aufwärtstrend zu erkennen, doch fehlte in den vergangenen Wochen auch das notwendige Glück. „Wir hätten in den letzten Spielen auch schon einige Zähler holen können“, erinnert sich Spenninger. Am Sonntag schlug das Pendel endlich mal wieder in die andere Richtung. Zu Beginn habe man schon Glück gehabt, so der Spartenleiter, Alerheim hätte auch 2:0 in Führung gehen können. Nach dem Seitenwechsel sei man aber die klar bessere Mannschaft gewesen und habe am Ende trotz Unterzahl den Sieg verdient nach Hause gebracht. „Wir haben uns trotz der Misere nie aufgegeben“, betont Spenninger. Auch für Coach Mokos war es endlich ein erstes Erfolgserlebnis, das der Trainer aber nicht live miterleben konnte. Er lag krank im Bett und verfolgte die Partie im Live-Ticker. Mit dem Erfolg im letzten Spiel – gleichzeitig der erste Sieg im Liga-Betrieb seit 15 Monaten – lässt sich nun positiv auf das Jahr 2018 blicken, beim TSV besteht noch die Mini-Hoffnung auf den Klassenerhalt. Man werde die Augen nach Neuzugängen offen halten, so Spenninger, und auch Langzeitverletzte wie Salvatore di Candia sollen möglichst wieder eingreifen. Doch zunächst darf am 9. Dezember mit einem Erfolgserlebnis im Rücken die Weihnachtsfeier angegangen werden.

Oberndorf Ein bitteres Ende eines ansonsten starken Jahres musste am Samstag der VfB Oberndorf hinnehmen. 1:3 unterlag das Team von Spielertrainer Stefan Fischer zuhause im Lokalderby dem SV Eggelstetten. Für den Neuling, der auf Platz fünf überwintert, war es die erste Heimniederlage seit über einem Jahr. „Solche Tage gibt es und das müssen wir leider hinnehmen“, blickt Fischer auf die Partie zurück. „Wir haben uns viel vorgenommen, es aber nicht auf den Platz gebracht.“ Auch sich selbst nimmt Fischer von der Kritik nicht aus, sah er doch nach einer guten Stunde für ein Tackling die Rote Karte. „Trotz Derby-Emotionen darf mir das als Spielertrainer nicht passieren“, betont Fischer. Dennoch sehe er das Jahr 2017 insgesamt sehr positiv. Nach der Meisterschaft in der A-Klasse Nord ging es auch in der Kreisklasse erfolgreich weiter. Insgesamt hat der VfB 17 Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen zu verbuchen – dafür spricht er seinen Schützlingen ein großes Kompliment aus. Doch trotz aller Erfolge ist für Fischer am Saisonende Schluss. „Es sind dann dreieinhalb schöne Jahre gewesen und ein guter Zeitpunkt, um neue Türen aufzumachen.“ Fischer weiter: „Der Verein und die Jungs sind so gefestigt, dass ich mit gutem Gewissen eine mental starke Mannschaft übergeben kann.“ Wie es für ihn im Sommer weitergeht, ist noch offen. Zunächst hat Fischer das Ziel, in der Hallenrunde und anschließend im Frühjahr noch alles zu geben und möglichst viele positive Momente zu erleben.

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