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Kommunalwahl 

08.11.2019

Der unabhängige Kandidat für Harburg

Christoph Schmidt will für die Wählergruppe „Unabhängig für Harburg“ die Nachfolge von Wolfgang Kilian antreten.

Plus Christoph Schmidt möchte ins Harburger Rathaus. Eine neue gegründete Vereinigung hat ihn nominiert. Doch er muss noch eine wichtige Hürde nehmen

Nur ein überparteilicher und unabhängiger Bürgermeister könne die künftigen Herausforderungen der Stadt Harburg meistern – davon ist Christoph Schmidt überzeugt. Und weil er diese Voraussetzungen erfülle, habe er sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, für das höchste politische Amt in der Burgstadt im Frühjahr kommenden Jahres zu kandidieren.

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Am Donnerstagabend nominierten die Mitglieder der erst vor Kurzem gegründeten Wählergruppe „Unabhängig für Harburg“ den dreifachen Familienvater einstimmig als vierten Bewerber für die Nachfolge von Amtsinhaber Wolfgang Kilian (CSU), der bekanntlich auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Mitbewerber sind Bernd Spielberger für die CSU, Axel Wiedenmann für die PWG/FW und Claudia Müller (SPD).

Ihm fehlen noch 120 Unterschriften

Damit Schmidt zur Wahl antreten kann, braucht er allerdings noch 120 Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Harburgern. In welchem Zeitraum diese im Rathaus geleistet werden können, wird noch öffentlich bekannt gegeben.

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Vor rund 70 Besuchern im Wirtshaus zum Kratzhof stellte Schmidt einige Eckpunkte seiner Wahlkampagne vor, die er in den nächsten Wochen noch konkretisieren wolle. Er hoffe auf einen fairen Wahlkampf mit seinen drei Mitstreitern, bei dem Argumente und nicht persönliche Belange im Vordergrund rücken sollten.

Bei seinem Engagement stehe ein gleichberechtigtes Miteinander zwischen Kernstadt und Stadtteilen an oberster Stelle. Ziel müsse es sein, beide wieder enger miteinander zu verbinden.

Einen seiner Schwerpunkte sieht Schmidt darin, jungen Familien in Harburg die Möglichkeit zu bieten, ein Eigenheim zu errichten. Alleine in der Kernstadt seien aktuell mindestens 20 Bauplätze nicht bebaut. Da Flächen für neue Wohngebiete weder in der Kernstadt, noch in den Stadtteilen in den nächsten Jahren zur Verfügung stünden, müsse die innerörtliche Nachverdichtung stark vorangetrieben werden.

Nachholbedarf in Sachen Tourismus

Erheblichen Nachholbedarf sieht Schmidt im Bereich des Tourismus. In Harburg stehe immerhin eine der besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands. Diese bilde einen touristischen Anziehungspunkt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Leider werde seitens der Verwaltung dieses Potenzial bis heute viel zu wenig genutzt. Er könne sich zur Aufwertung des Fremdenverkehrs in einem ersten Schritt vorstellen, Wohnmobilstellplätze mit entsprechenden Versorgungsstationen für die Gäste zu verwirklichen. Die Wanderwege rund um die Burg seien darüber hinaus ein „echter Schatz“ der Stadt.

Wichtig sei für ihn auch, dem örtlichen Gewerbe gute Rahmenbedinungen zu liefern und wenn möglich neue Betriebe anzusiedeln. Auf diesem Gebiet könne Harburg durch seine zentrale Lage im Landkreis punkten, gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen.

Rathaus und Hallenbad barrierefrei machen

Sollte er Bürgermeister werden, will Christoph Schmidt einen Beitrag dazu leisten, um den älteren Menschen ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten, die nicht bei ihren Familien leben könnten. Mit dem Ellen-Märker-Haus des örtlichen Diakonievereins gebe es dafür bereits eine qualitativ hochwertige Einrichtung. Dessen Kapazitäts- und Erweiterungsplanung gelte es seitens der Stadt aktiv zu unterstützen. Auch dürfe die Barrierefreiheit innerhalb der Stadt nicht vernachlässigt werden. Hier sehe noch viel Nachholbedarf insbesondere an öffentlichen Einrichtungen wie dem Rathaus oder dem Hallenbad, betonte Schmidt.

Als weitere Themen seiner Agenda nannte er die Digitalisierung der Stadtverwaltung, um in unterschiedlichen Bereichen die Arbeitsabläufe zu erleichtern, die Aufstockung des Personals im Bauhof sowie eine vorausschauende Sanierungsplanung der städtischen Straßen und Gebäude.

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