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14.07.2010

Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Pfarrer Ivan Novosel zelebriert die Messe im Freien vor der Antoniuskapelle. Im Hintergrund der Bäumenheimer Musikverein. Foto: Kalchgruber/privat
Bild: Kalchgruber/privat

Bäumenheim Im Antoniusfestgottesdienst der katholischen Pfarrgemeinde Maria Immaculata rief Pfarrer Ivan Novosel die Gläubigen dazu auf, nach dem Vorbild des Heiligen aus Padua sich den wichtigsten Sinnfragen des Lebens zu stellen - und die Antwort bei Gott zu finden. Das traditionelle Pfarrfest wurde vom Pfarrgemeinderat mit seinem Antoniusausschuss und der Kirchenverwaltung ausgerichtet.

Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Musikverein unter der Leitung von Josef Basting und dem Männerchor mit seinem Dirigenten Prof. Dr. Bernert. Ein Glanzpunkt war wieder die gesangliche Darbietung der Antonius-Hymne des zeitgenössischen Komponisten Harald Genzmer, der sie eigens für den renommierten Männergesangverein komponiert hatte.

Halt bei Gott suchen

Pfarrer Ivan Novosel stellte in seiner Predigt den Bezug her zwischen den Lehren das Antonius von Padua, der vor rund 800 Jahren gelebt hat und unserer heutigen Zeit. Die wichtigsten Grundfragen des Lebens haben sich trotz dieser Zeitspanne wenig verändert: Es seien die Fragen nach unserem Woher und nach unserem Wohin. Was ist der Sinn unseres Lebens? Die Antworten, die gerne gegeben werden, seien, so der Prediger, "Gesundheit", oder "Ich lebe für meine Familie" oder "Ich gehe ganz in meinem Beruf auf".

Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Dass diese Antworten aber nur vordergründig sein können, kann man daran erkennen, dass viele Menschen ins Bodenlose fallen, wenn beispielsweise eine Krankheit den Menschen an seine Endlichkeit erinnert, oder wenn Arbeitslosigkeit dem "Sinn des Lebens" plötzlich ein Ende setzt. Die wichtigste Antwort ist und bleibt der Halt bei Gott, den Sinn des Lebens bei Gott zu suchen.

Nach dem Festgottesdienst weihte Pfarrer Novosel die neue Sakralorgel der Antoniuskapelle ein. Die Vorstellung der Orgel wurde am Nachmittag von Andreas Waldyra vorgenommen, der in gewohnt professioneller Art sakrale Werke auf der Orgel erklingen ließ.

Nach dem Gottesdienst gab der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bernhard Rößner einen Überblick über die weiteren Attraktionen. Sein Dank galt neben den örtlichen Vereinen insbesondere den pfarrlichen Gruppen, den vielen freiwilligen Helfern und dem Leiter des Antoniusausschusses Dietmar Mayer als Gesamtkoordinator. Unter den Gästen begrüßte er Bürgermeister Otto Uhl und andere Repräsentanten der Gemeinde, wie jedes Jahr auch Frau Margarethe Jaumann, die Witwe des früheren bayerischen Staatsministers Anton Jaumann (dieser ließ einst die Altarstatue restaurieren).

Es folgte ein buntes Festprogramm, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Erst gegen 16 Uhr verkündeten die Glocken der kleinen Barockkirche das Ende der Feier. (cber)

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