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Bilanz der Donauwörther Zeitung

21.01.2020

Die interessantesten Artikel des Jahres 2019

Die groß angelegte Polizeikontrolle Anfang des vergangenen Jahres weckte ebenfalls bei vielen Internetnutzern Interesse.
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Die groß angelegte Polizeikontrolle Anfang des vergangenen Jahres weckte ebenfalls bei vielen Internetnutzern Interesse.
Bild: Bschorer

Schicksale, Polizeieinsätze und Todesfälle: Die Donauwörther Zeitung hat ihre Berichterstattung des vergangenen Jahres ausgewertet. Dies sind die zehn Ereignisse, die unsere Leser – rein statistisch gesehen – am meisten bewegt haben.

Das Jahr 2019 ist schon einige Tage vorbei, doch einige Ereignisse aus dem alten Jahr bewegen die Menschen in der Region noch immer – seien es Schicksale, Aufreger oder Kuriositäten. Wir haben anhand der Seitenaufrufe und Lesezeiten die Artikel herausgefunden, die die Leser beziehungsweise User im Internet am meisten interessiert haben. Was dabei auffällt: Vor allem Schicksale und die sogenannten „Blaulicht-Themen“ bewegen die Menschen in der Region. Meist erschienen zu den hier aufgeführten Ereignissen mehrere Artikel, die alle großes Interesse weckten. Für die folgende Auflistung der „Top Zehn“ wurden diese aber zu Themenschwerpunkten zusammengenommen.

10. Großkontrolle auf der B2

Rund viereinhalb Stunden kontrollierten Polizeibeamte im Februar auf der B2 bei Donauwörth Fahrzeuge. Dabei war die Fahrbahn auf der Schellenberg-Umgehung in Richtung Norden auf eine Spur verengt, wodurch sich der Verkehr etwas staute. Da wollten viele Verkehrsteilnehmer wissen, warum die Polizei eine solch große Kontrollaktion durchführte, und informierte sich auf der Website der Donauwörther Zeitung. Grund für die große Kontrolle der Polizei war ein Aktionstag, bei dem nach Straftätern Ausschau gehalten wurde.

Mehr zum Thema: Große Kontrolle der Polizei auf der B2

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9. Unliebsame Küsse

Ein junger Mann wurde im Mai von der Polizei festgenommen. Er hatte eine 22-jährige Frau, die sich gerade am Donauwörther Bahnhof von ihren Eltern verabschiedete, einfach umarmt und gegen ihren Willen auf den Mund geküsst. Der Mann war gerade erst aus der Haft entlassen worden.

Lesen Sie hierzu: Unliebsame Küsse am Bahnhof

8. Nazi-Plakate bei den Grünen

Gefälschte Werbeplakate bei den Grünenin Donauwörth aufgehängt. Darauf waren Botschaften aus der rechten Szene zu lesen. Die Plakate wurden auf das Fenster der Grünen-Landesvorsitzenden Eva Lettenbauer geklebt, eine Passantin hatte sie dort entdeckt. Der Staatsschutz ermittelte daraufhin. Später bekannte sich die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ zu der Aktion.

7. Rabiate Mittel

Weil ein Auto in Donauwörth ein kleines Stück weit auf einen Behindertenparkplatz ragte, griff ein Unbekannter im November zu rabiaten Mitteln: Er verkratzte die komplette Fahrerseite und das Heck des Wagens, richtete damit einen erheblichen Schaden an – und hinterließ ein belehrendes "Bekennerschreiben" an der Windschutzscheibe des Pkw. Darauf stand „Du hast wohl Probleme, Verkehrszeichen zu verstehen! Na, das Ergebnis siehst du!“

6. Schreckliches Unglück

Im Juli starb ein 42-jähriger Familienvater im sogenannten Altwasser, einem Seitenarm des Lechs bei Münster. Beim Spaziergang mit seiner Familie sprang einer der beiden Hunde an einer Brücke ins Wasser. Durch den Sog einer Wasserwalze konnte sich das Tier nicht befreien, weshalb die Mutter ins Wasser sprang. Auch sie geriet in den Sog, weshalb ihr Ehemann ihr zu Hilfe eilte. Zusammen mit seiner Tochter gelang es ihm, die Frau aus dem Wasser zu ziehen. Er selbst konnte sich aber nicht mehr retten. Nachdem bereits 2017 an dieser Stelle ein tödlicher Unfall passiert war, wurde die Gefahrenstelle danach beseitigt.

5. Flugtaxi

Ein großes Thema in Donauwörth und der Umgebung war wieder die Firma Airbus. Im Dezember brachte das Flugtaxi City-Airbus seine ersten Probeflüge erfolgreich hinter sich. Dabei hob das Luftfahrzeug ohne Piloten, sondern automatisiert ab.

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4. Top-Sportler

Unsere Wahl zu den Sportlern des Jahres bewegt die Menschen in der Region jedes Jahr zum Mitmachen. So wurden die Online-Votings auf www.donauwoerther-zeitung.de/lokales wieder häufig besucht, sie landeten somit unter den absoluten Top-Artikeln des Jahres.

Lesen Sie hierzu: Das sind Ihre Sportler des Jahres

Bei der DZ-Sportlerwahl, die ebenfalls stark geklickt wurde, als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet: die Fußballer von Eintracht T.R.B.
Bild: Kapfer

3. Messerattacke

Eine brutale Gewalttat schockte im März. Ein 33-jähriger Bewohner eines Hauses in Donauwörth stach im Zuge eines Streits auf ein Ehepaar ein. Beide wurden lebensgefährlich verletzt, der Mann starb wenig später. Der siebenjährige Sohn des Paares musste den Angriff mit ansehen. Wenige Tage nach der Tat wurde der psychisch gestörte Täter in der Psychiatrie untergebracht. Später kam auf, dass der Mann 2001 als minderjähriger Flüchtling aus Guinea nach Deutschland gekommen war, bereits mehrfach Kontakt – und auch Ärger – mit den Behörden hatte und einen Monat zuvor den Bescheid bekommen hatte, Deutschland verlassen zu müssen. Eine Abschiebung war allerdings nicht möglich.

Mehr zum Thema:

2. 13-Jährige stirbt

Die Geschichte der jungen Barbara Linzi bewegte die Menschen in der Region wie wohl keine zweite im vergangenen Jahr. Die 13-Jährige starb ganz plötzlich nach kurzer aggressiver Krankheit. Das Mädchen hatte einen letzten Wunsch: ein Grabstein mit einem lebensgroßen Schutzengel. Um diesen Wunsch zu erfüllen, gab es eine ganze Reihe von Aktionen, bei denen Geld gesammelt wurde, zum Beispiel wurde in Buchdorf ein Benefizkonzert veranstaltet – mit überwältigender Resonanz. Schließlich kam so viel Geld zusammen, dass die Familie den Stein-Engel kaufen konnte.

Mehr zum Thema:

Der Tod der 14-jährigen Barbara Linzi berührte sehr viele Menschen.
Bild: Würmseher

1. Autos vor Ankerzentrum demoliert

Mit Abstand am häufigsten aufgerufen wurden im Internet die Berichte über einen Ausraster im Juli. Ein 19-jähriger Nigerianer schlug mit einem armdicken Ast die Scheiben von geparkten Fahrzeugen vor dem Ankerzentrum in Donauwörth ein. Die Autos gehörten Mitarbeitern der Einrichtung. Es entstand dabei ein Sachschaden von rund 50000 Euro. Der junge Mann war erst im Frühjahr von Donauwörth in eine dezentrale Unterkunft im Landkreis Augsburg verlegt worden. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, allerdings konnte er wegen fehlender Papiere nicht abgeschoben werden. Der 19-Jährige wurde nach der Tat in die Psychiatrie gebracht und saß dann in Untersuchungshaft. Rund sechs Wochen später wurde er abgeschoben.

Mehr zum Thema:

Platz eins: der Ausraster eines Asylbewerbers im Ankerzentrum.
Bild: Kapfer
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