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Donauwörth

14.11.2017

Diebe legen Baustelle an Brücke über B2 lahm

Diebe haben auf der Baustelle am Schellenberg zwei Stromverteilerkästen und die dazugehörigen Kabel gestohlen. Die hat Folgen für die Arbeiten an der Brücke.
Bild: Wolfgang Widemann

Tat in Donauwörth hat ungeahnte Folgen. Kommt es zu weiteren Verzögerungen am Schellenberg?

Kommt es an der Dauer-Baustelle an der B2 am Donauwörther Schellenberg zu weiteren Verzögerungen? Diese Frage steht im Raum, nachdem Diebe am Wochenende die Stromversorgung zur Fußgängerbrücke über die Bundesstraße gekappt haben.

Nach Angaben der Polizei schlugen die Täter in der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen zu. Die Unbekannten stahlen im Bereich der Förgstraße zwei Stromverteilerkästen und die dazugehörigen Kabel. Die Beute hat einen Wert von rund 3000 Euro.

Das Problem, das daraus entstand, ist freilich größer, denn auf diese Weise wurde am Wochenende die Stromzufuhr zu der Brückenbaustelle unterbrochen. Damit fiel dort die Heizung aus, die den eingehausten Bereich an dem Betonbauwerk temperieren sollte. Die Heizung ist – wie berichtet – nötig, um an der Baustelle eine bestimmte Temperatur zu garantieren.

Nur bei dieser kann der Beton beschichtet werden. Bekanntlich sollten die Arbeiten im November abgeschlossen sein, jedoch kam es in den vergangenen Monaten aus verschiedenen Gründen zu Verzögerungen. Viele Verkehrsteilnehmer auf der B2 ärgert das, bilden sich doch im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr regelmäßig Staus.

Zwischenzeitlich gab das Staatliche Bauamt Augsburg, das für die Baustelle zuständig ist, bekannt, dass sich die restlichen Arbeiten wohl bis kurz vor Weihnachten hinziehen werden. Als die Beschäftigten der mit der Sanierung beauftragten Firma am Montagmorgen zum Schellenberg kamen, war es unter den Zeltplanen kalt. „Die Klimatisierung war zusammengebrochen“, erklärt Robert Moser vom Staatlichen Bauamt. Deshalb sei auch der Beton ausgekühlt. Die Stromversorgung wurde am Montag neu aufgebaut, die eigentlichen Bauarbeiten mussten jedoch ruhen – auch am Dienstag: „Bevor es dort nicht wieder warm ist, können wir nicht weitermachen.“

Der Behördenvertreter hofft, dass das Unternehmen diese Verzögerung in den kommenden Wochen wieder ausgleichen kann. (wwi)

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