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02.03.2012

Diskussion um Mast für Behördenfunk

Standort an B2 oder völlige Ablehnung?

Kaisheim Der nahe Kaisheim geplante Antennenmast für den digitalen Behördenfunk sorgt im Gemeinderat weiter für Gesprächsstoff. Noch immer ist unklar, wo der Mast errichtet wird. Aktuell favorisiert die Kommune den Bereich westlich der B2 am „Kaisheimer Berg“ als Standort. Die beiden Grünen-Gemeinderäte Karl Heinz Bablok und Hubert Renelt brachten nun den Antrag ein, das Bauwerk vorerst ganz abzulehnen.

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Für die Gesundheit der Bewohner unbedenklich?

Dies sollte das Gremium beschließen, weil die technische Tauglichkeit und die Sicherheit des Digitalfunks noch nicht nachgewiesen seien, so Bablok und Renelt. Es müsse erst zuverlässig aufgezeigt werden, dass der Funk für die Bewohner rund um einen solchen Sendemast sowie die Einsatzkräfte an den Endgeräten gesundheitlich unbedenklich ist.

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Der Antrag löste im Rat eine Diskussion aus, eine Entscheidung fiel jedoch nicht. Wie Renelt ankündigte, organisieren die Grünen voraussichtlich Ende März in Kaisheim für alle Bürger eine Informationsveranstaltung, bei der Befürworter und Kritiker des Digitalfunks zu Wort kommen sollen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Zwei Vorschläge der Behörde abgelehnt

Wie bereits berichtet, wollte der Freistaat den rund 40 Meter hohen Funkmast ursprünglich im Bereich des Guts Neuhof errichten – etwa 250 beziehungsweise 400 Meter von den Wohngebieten „Krummfeld“ und „Ziegelanger“ entfernt. Diese Stelle lehnen die Räte strikt ab. Im Herbst 2011 schlug das Staatliche Bauamt Augsburg als Alternative einen Standort direkt am Weiler Schlößle vor. Auch dieser Vorschlag fand nicht den Gefallen des Gemeinderats. Zwischenzeitlich brachte die Kommune nach Auskunft von Bürgermeister Franz Oppel das Areal an der B2 ins Spiel. Die Behörde in Augsburg überprüfe momentan diese Variante.

In Rain und in Wemding regt sich bekanntlich Widerstand gegen die dort geplanten Masten. (wwi)

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