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Donau-Ries-Kreis
23.11.2021

Drei Wildunfälle innerhalb einer Stunde in der Region

Innerhalb kurzer Zeit haben sich am frühen Montagabend in der Region drei weitere Wildunfälle ereignet.
Foto: Wolfgang Widemann (Archivbild)

Rehe kontra Autos: Die Polizeiinspektion Donauwörth ist weiterhin ordentlich beschäftigt Wo es dieses Mal gekracht hat.

In der Region passiert weiterhin ein Wildunfall nach dem anderen. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Donauwörth kam es am frühen Montagabend innerhalb einer guten Stunde gleich zu drei Unglücken dieser Art.

Reh rennt nach Zusammenstoß bei Ebermergen davon

Gegen 17.30 Uhr war ein 45-jähriger Autofahrer aus Harburg auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Ebermergen und Brünsee unterwegs. Etwa 100 Meter nach der B-25-Anschlussstelle Ebermergen-Süd querte ein Reh die Fahrbahn. Dieses erfasste der Wagen frontal. Nach dem Zusammenstoß sprang das verletzte Tier in unbekannte Richtung davon. Die Polizei informierte den zuständigen Jagdpächter, um nach dem Reh zu suchen.

Weitere Wildunfälle bei Amerbach und bei Rehau

Um 18.30 Uhr kollidierte auf der Staatsstraße bei Amerbach in Fahrtrichtung Wemding eine 27-Jährige mit ihrem Pkw bei voller Fahrt mit einem von rechts kommenden Reh. Dieses rannte nach dem Anprall nach links in ein Feld. Auch hier informierten die Beamten den Jäger des Reviers.

Nur fünf Minuten später krachte es erneut: Auf der Kreisstraße zwischen dem Monheimer Ortsteil Rehau und Gundelsheim sprang unmittelbar vor dem Auto eines 53-jährigen Treuchtlingers ein Reh von links auf die Fahrbahn und wurde frontal erfasst. Das schwer verletzte Wildtier musste der Jagdpächter von seinem Leid erlösen.

Jetzt sind es schon fast 1100 solche Unfälle in diesem Jahr im Landkreis

Die Fahrer blieben bei den Unfällen unverletzt. Der Sachschaden summiert sich nach ersten Schätzungen auf etwa 3500 Euro. In diesem Jahr wurden der Polizei im Landkreis Donau-Ries aktuell bereits knapp 1100 Wildunfälle gemeldet. Dies ist – wie schon gemeldet – eine Rekordzahl. (dz)

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