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Donauwörth

31.01.2021

Donauwörth: Schüler kehren teilweise zurück in die Klassenzimmer

Während die Abschlussschüler am Gymnasium und an der FOS/BOS in Donauwörth heute wieder in die Klassenzimmer zurückkehren dürfen, müssen sich die Real- und Mittelschulen in Sachen Präsenzunterricht noch gedulden.
Foto: Widemann

Plus Ab Montag haben Abschlussklassen wieder Wechselunterricht. Dies gilt allerdings nicht für alle Schulen.

Die ersten Schüler kehren am Montag wieder in die Klassenzimmer zurück. Doch das gilt nur für die Abschlussklassen am Gymnasium sowie an der FOS/BOS. Mädchen und Buben von anderen Schulen müssen sich noch gedulden.

An den Realschulen bleiben die Schulräume vorerst leer. Gerhard Härpfer, Rektor der Staatlichen Realschule Rain, berichtet: „Erst am Donnerstag haben wir vom Bayerischen Kultusministerium erfahren, dass die Abschlussklassen nicht an die Realschulen sowie Mittelschulen zurückkehren dürfen.“ Eigentlich war er davon ausgegangen, dass auch seine über 140 Schüler der 10. Klassen wieder zurückkehren dürften. Der Start vom 1. Februar an sei bereits geplant und vorbereitet gewesen.

Realschulen: Abschlussprüfungen heuer erst später

Der Grund für die womöglich spätere Präsenzphase der Realschule sei dem Kultusministerium zufolge, dass die Prüfungen später als an Gymnasium sowie FOS/BOS dieses Jahr erst am 7. Juli starten. An den digitalen Unterricht habe man sich zwar gewöhnt, aber der persönliche Kontakt fehle, berichtet Härpfer, doch fügt hinzu: „Wir hoffen, dass wir ab dem 15. Februar wieder die Abschlussklasse im Schulhaus empfangen können. “

Am Gymnasium in Donauwörth findet ab dem heutigen Montag wieder ein täglich wechselnder Präsenzunterricht für die Q12 statt. Etwa die Hälfte der insgesamt 126 Mädchen und Buben kehren in Kurse mit jeweils etwa zwölf Schülern zurück. „Die erste Woche werden wir alle erst einmal ins Haus holen. Erst ab der zweiten Woche wird es wieder um noch zu erbringende Leistungen gehen“, sagt Direktor Karl Auinger.

„Schienenplan“ am Gymnasium Donauwörth

Für den Unterricht sei ein „Schienenplan“ vorgesehen, sodass die zwei Gruppen A und B täglich wechselnd zu Hause und in der Schule auf ihren Abschluss vorbereitet werden. Bei den Abiturienten müsse noch viel bis zu den Prüfungen vertieft werden und es müssten noch einige Leistungen erbracht werden. „Eigentlich sollte diese vor Weihnachten stattfinden, aber das war nicht möglich.“ Diese werde nun nachgeholt, sagt Auinger. Dazu gehörten unter anderem die Mathematik-Klausuren und die mündlichen Prüfungen in Fremdsprachen.

An die Donauwörther Hans-Leipelt-Schule (FOS/BOS) kehren ebenfalls die 12. und 13. Abschlussklasse im täglichen Wechselunterricht zurück. Von den knapp 245 Schülern ist jeweils ein Teil in verschiedenen Gruppen im Präsenzunterricht, während der Rest zu Hause Aufgaben löst.

FOS/BOS: Empfehlung, in den Klassen FFP2-Masken zu tragen

Direktorin Doris Barth-Rieder berichtet, dass die Empfehlung an Schüler ausgesprochen wird, in den Klassenräume eine FFP2-Maske zu tragen, doch letztendlich sei das jedem selbst überlassen. „Die Lehrer werde in einem Raum die Schüler in Präsenz unterrichten. Danach geht es für sie in das nächste Zimmer, das möglicherweise leer ist, um dort digitalen Unterricht zu machen“, sagt Barth-Rieder. Mittlerweile seien die Lehrkräfte sowie Schüler fit im digitalen Unterricht.

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