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Ein starkes Signal für die Truppe

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Kommentar Von Thomas Hilgendorf
12.09.2019

Der „Marsch der Verbundenheit“ zeigt die Bedeutung der Reservisten als Bindeglied zwischen Bundeswehr und Bevölkerung.

Der „Marsch der Verbundenheit“ am kommenden Samstag von Donauwörth nach Tapfheim ist nicht einfach eine Freizeitbeschäftigung der Reservesoldaten – es ist ein anständiges Zeichen der Solidarität und sinnvolles Präsenzzeigen der Bundeswehr als einer von Staatsbürgern in Uniform getragenen Armee. Und zwar in der sogenannten „Fläche“ des Landes, von wo die Truppe leider in der vergangenen Jahren immer stärker zurückgezogen wurde. Auch Donauwörth war bekanntlich von einer hastig initiierten Standortschließung betroffen.

Inzwischen merkt man zumindest in den realpolitisch aufgeschlossenen Kreisen der Bundespolitik die Fehler des Sparens an der falschen Stelle in der jüngeren Vergangenheit. Die Bedeutung der Bundeswehr als auch seiner Reservisten steigt wieder – besser spät als nie, denn die Welt ist nun mal kein wesentlich friedlicherer Ort geworden, wie man sich das nach der politischen Wende im Zuge einer seltsamen Romantisierung noch ausgemalt hatte. Mittlerweile werden die eingestampften Heimatschutzbataillone – wenn auch in etwas modifizierter Art – wieder aufgebaut, freilich mühsam, denn was einmal ziemlich kopflos plattgemacht wurde, lässt sich bisweilen umso schwerer wiederbeleben.

Umso erfreulicher, dass die aktiven Reservisten sich freiwillig auf ihre Pflicht für die Nation sowie ihre Kameraden besinnen und nun den Marsch der Verbundenheit in Donauwörth beginnen – traditionell werteverbunden mit Gottesdienst, Fahne und Uniform. Das kann und soll ein starkes Signal sein – richtig so!

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