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17.10.2020

Eine Plattform zum Mitfahren von und nach Wemding

Ein von einer Mitfahrzentrale vermittelter Reisender steigt in Stuttgart in das Fahrzeug des ebenfalls vermittelten Fahrers Foto vom 25.11.2005 - nachgestellte Szene. Als Billigreisemittel erfahren die Mitfahrgelegenheiten einen wahren Ansturm. Mit den preiswerten Ferntaxis, vom Trabant bis zum Mercedes mit Lederausstattung, wollen die Fahrer vor allem ihre Benzinkosten decken. Foto: Bernd Weißbrod dpa/lsw zu dpa-Reportage: Abenteuer Mitfahren - Tausende buchen billige Autoreisen im Internet vom 09.01.2006 +++c dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Bild: Bw_sa_tm

Plus Die Stadt ermöglicht ein Angebot auf einer Internet-Plattform für Pendler von und nach Wemding. Was die Mitfahrzentrale bringen soll.

In der Stadt Wemding gibt es rund 3800 Arbeitsplätze. Manche Beschäftigte – darunter minderjährige Lehrlinge – haben mangels eigener Möglichkeiten und wegen des beschränkten öffentlichen Personennahverkehrs Probleme, in die oder aus der Stadt zur Firma zu gelangen. Hier könnte bald eine sogenannte Mitfahrzentrale helfen, dass Fahrgemeinschaften zustande kommen.

Interessierte aus Wemding oder mit Arbeitsplatz dort können sich melden

Möglich werden sollen diese über eine Internetplattform der Firma Pendla aus Grevenbroich. Bei dieser können sich Interessierte registrieren, die eine Mitfahrgelegenheit haben oder suchen. Über die vorhandene Datenbank wird dann abgeglichen, wer mit wem fahren könnte. Dieses kostenlose Angebot will die Stadt Wemding möglich machen. Der Haupt-, Personal- und Kulturausschuss des Stadtrats hat einstimmig beschlossen, für die Kommune einen Vertrag mit dem Unternehmen zu schließen. Dies soll zunächst testweise für ein Jahr geschehen. Kosten: 700 Euro. Der Starttermin wird noch bekannt gegeben.

Eine Chance für manchen Lehrling, damit er in die Firma kommt

Bürgermeister Martin Drexler sagte, das Angebot sei angesichts der Lage Wemdings, der vielen Arbeitsplätze und Pendler „sicher für uns interessant“. Stadtrat Bernd Schneid merkte an, gerade für Auszubildende sei es bisweilen schwierige, nach Wemding zu kommen. Der Mitfahrservice müsse gut beworben werden, damit er Erfolg habe. Ökologie-Referent Johannes Vogel bezeichnete die Initiative als „ökologisch und sozial“.

Gottfried Hänsel zeigte sich zuversichtlich, dass der Landkreis Donau-Ries im öffentlichen Personennahverkehr etwas Neues schaffen werde. (wwi)

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