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26.02.2016

Einsatz für „echte Energiewende“

Infoabend mitPodiumsdiskussion

Stromtrassen und Energiewende waren die Themen des Infoabends mit Podiumsdiskussion der Bürgerinitiative Megatrasse-Lech in Niederschönenfeld. Gut 100 Besucher folgten den Worten von BI-Sprecher Martin Stegmair, der auf 2015 – mit „Bürgerforum live“ aus Niederschönenfeld, dem Ende des Energiedialogs und vielen Veranstaltungen der BI aus dem Donau-Lech-Raum – zurückblickte. Er betonte, die BI seien nicht nur gegen Stromtrassen, „sondern denken an eine echte Energiewende, die jeder mitgestalten kann, ja muss“.

Die Teilnehmer die Podiumsdiskussion, MdB Eva Bulling-Schröter (die Linke), Herbert Barthel (BUND), Josef Feilmeier (Energiewendepionier), Bernd Weber (Energiebündel Eichstätt) und Werner Roßkopf (Niederschönenfeld, als Vertreter der BI), stellten heraus, „dass es in Bayern ohne die Monstertrassen gehen muss – wenn die hohe Politik, die an der Macht ist, es will und nicht dem Lobbyismus folgt“. Laut Barthel ist dies auch naturverträglich möglich – im Gegensatz zu Stromtrassen.

Bulling-Schröter legte dar, was in der Politik möglich wäre, wenn man nur wolle. Aber ohne Mehrheiten sei es sehr schwer, die richtige Energiewende voranzutreiben. Die Flüchtlingsproblematik sei nicht nur kriegsbedingt, sondern werde künftig vom Klimawandel bestimmt. Feilmeier, der in Deggendorf ein Lagerhaus für Landhandel-Futtermittel nahezu autark betreibt, zeigte, wie es geht, mit Photovoltaik, Speichertechnik und Energie-Management den Strom dann zu verbrauchen, wenn er erzeugt wird – oder für die Zeit zu speichern, in der keine Sonne scheint.

Roßkopf gab den aktuellen Stand zur HGÜ-Stromtrasse Süd-Ost bekannt und wie der abgespeckte Verlauf dann doch noch in Gundremmingen endet. Weber und Bulling-Schröter betonten, dass die momentane Ausschreibungspraxis für Freiflächen-Photovoltaik und Windräder von den Politikspitzen „absolute Bremskeile und Behinderungen für Bürgerenergiegenossenschaften“ seien. (pm)

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